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Soziales Verhalten Bergrettungshunde

Neue Ausbildungsrichtlinien bei Hundeführern

 

Beim Herbstkurs der Lawinen- und Suchhundestaffel der Bergrettung Salzburg, unter der Leitung von Charly Egger, stand heuer neben den üblichen Anzeigeübungen und der Vermisstensuche im Gebiet der Krimmler Tauern diesmal auch ein völlig neuer Test  zur "Mensch-Hund-Beziehung". Dieser für die Suchhundestaffel individuell zusammengestellte Test (entwickelt von Herbert Deutinger, ergänzt von Michael Grewe/CANIS)  wurde den Hundeführern vorgestellt und vor Ort ausprobiert.

Künftig werden in der Hundestaffel das soziale Verhalten des Hundes im Alltag und seine Beziehung zum Hundeführer regelmäßig überprüft.
Dabei stehen u.a. das Sozialverhalten des Hundes, die Aufmerksamkeit, Orientierung und Bindung zum Hundeführer im Mittelpunkt mehrerer Stationen, die jeder Hundeführer mit seinem Hund während der Ausbildung absolvieren soll/muss.

Wie reagieren unsere Hunde unter Stress - etwa bei Einsätzen - wenn plötzlich aus dem Nichts ein Jogger auftaucht oder eine Bedrohung durch überraschende, ungewohnte und laute Erscheinungen? Ist er selbst unter Stress und Frust unser verlässlicher Partner, der sich an uns orientiert?

"Wir können durchaus mit den gezeigten Leistungen zufrieden sein“, resümierte Referent Charly Egger. "Das Ergebnis dieses Herbstkurses zeigt uns, dass wir mit unseren Ausbildungen und Schulungen am richtigen Weg sind."

Mehr auch unter http://www.lawinenhund.at/

 

344 Geborgene Personen
(2020 aktuell)
433 Einsätze
(2020 aktuell)
1429 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2020 aktuell)