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Schwerstverletzter von Seilbahn aus geborgen

Nach einem Alpinunfall am Untersberg wurde ein Salzburger am Mittwochabend mit der Seilwinde in die Seilbahn-Gondel gezogen und so gerettet.

Der Verletzte wurde mit Seilwinde in die Gondel geborgen.

In der Nacht auf Donnerstag, 30. Juli,  haben Bergretter aus Grödig einen schwer verletzten 65-jährigen Bergsteiger von der Gondel der Untersberg-Seilbahn aus geborgen. Der Mann war abgestürzt und direkt unterhalb der Seilbahntrasse gelandet. 

Der 65-jährige Mann aus der Stadt Salzburg war bei einer Bergtour von der Toni-Lenz-Hütte zum Dopplersteig/Glanegg, kurz unterhalb des Schellenberger Sattels über steiles, felsiges Gelände abgestürzt und verletzte sich dabei schwer.
Er war nach dem Sturz - eigenen Angaben nach - einige Zeit bewusstlos. Danach verständigte er gegen 21.30 Uhr telefonisch die Polizeiinspektion Anif über den Vorfall. In weiterer Folge wurde die Bergrettung Grödig alarmiert.

Mit Faserseilwinde in die Seilbahn-Gondel geborgen
Mit Genehmigung der Betriebsleitung wurde von den Angestellten die Untersberg Seilbahn in Betrieb genommen, so dass die Mitglieder der Bergrettung Grödig mit der Gondel bis zur 2. Stütze gebracht werden konnte.

Nachdem der Verunfallte lokalisiert und ärztlich erstversorgt werden konnte, wurde er, da er sich direkt unterhalb der Seilbahn befand, mit der Faserseilwinde von der Bergrettung Grödig, unterstützt von der FF Grödig, in die Gondel hochgezogen.

Nachdem der Verunglückte ins Tal gebracht werden konnte, wurde er vom Roten Kreuz Salzburg mit schweren Verletzungen ins UKH Salzburg eingeliefert.
Am Einsatz waren 19 Mann der Bergrettung Grödig, 3 Mann der freiwilligen Feuerwehr Grödig sowie ein Alpinpolizist beteiligt.

556 Geborgene Personen
(2020 aktuell)
634 Einsätze
(2020 aktuell)
1423 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2020 aktuell)