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Schneebrett St. Johann

Ein Schneebrett löste sich in St. Johann im Pongau und verschüttete einen Weg. Es kam knapp vor einem Bauernhof auf rund 1.100 Meter Seehöhe zum Stillstand, aber es wurde niemand verschüttet.

Das Schneebrett löste sich um ca. 15.45 Uhr im Bereich des Strassbauern/ Hahnbaumweg.
Die Nassschneelawine, die aufgrund der extremen Durchfeuchtung des Hanges sowie der Steilheit im Anrissbereich (ca. 35 Grad), die Schneemassen ins Rutschen brachte, verschüttete den Straßenverlauf auf etwa 100 Metern.
Sie war in diesem Bereich bis zu fünf Metern hoch. Der Unfallort befindet sich auf einer Seehöhe von ca. 1100 Metern, die Temperatur betrug etwa drei Grad plus.

 

Einsatzkräfte waren schnell vor Ort

Da den Abgang niemand genau beobachtet hatte, konnte nicht festgestellt werden, ob Fahrzeuge oder Personen verschüttet wurden.
Binnen kurzer Zeit waren unsereBergrettungshundeführermit neun Hunden vor Ort, da sich die Mitglieder der Staffel derzeit auf einem Kurs in Zauchensee befinden.
Ein Bergrettungshundeführer wurde vom Rettungshubschrauber Martin 1 direkt vor Ort geflogen.

Keine Verschütteten oder Vermisste

Von der Ortsstelle St. Johannwaren insgesamt 17 Mann im Einsatz, welche sofort mit der Sondierung begannen.
Obwohl die Bergrettungshundeführer erfreulicherweise keinerlei Anzeichen für Verschüttete fanden, wurde aufgrund der Dimension der Lawine die Ortsstelle Wagrain angefordert, die mit zehn Mann in den Einsatz gingen.


Nach kompletter Sondierung des Straßenverlaufes wurde mit der Schneeräumung durch ein Pistengerät sowie mit einem Radlader begonnen.
Unterstützt wurde die Bergrettung auch von der FF St. Johann (Beleuchtung).

Der Einsatz konnte ca. um 19 Uhr beendet werden.

Die Ortsstelle St. Johann bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit den Bergrettungshundeteams und den Wagrainer Kameraden.


Bericht: Hans Fritzenwallner
Fotos: Maria Riedler und Hans Fritzenwallner

 

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