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Saalfelden: Hakendiebstahl!

Warum werden unsere Ausbildungsplätze beschädigt, fragt sich Klaus Wagenbichler...

Die Entfernung/der Diebstahl der Bohrhakenlaschen ist uns unverständlich.

Die Bergrettung Salzburg richtet seit Jahren mit großem materiellen und finanziellen Aufwand in den Kursgebieten Ausbildungsplätze ein.

Diese Sicherungstände/Kletterrouten/Abseilrouten stehen selbstverständlich jedem anderen Bergsteiger und Kletterer zur Verfügung und dürfen gerne von Jederman/-frau benützt werden.

Für Ausbildungszwecke und aus Sicherheitsgründen ist es notwendig diese Übungsstände entsprechend der geplanten Übungen/Ausbildung einzurichten.
Dies bedeutet in der Praxis, dass an diesen Ständen meist mehr Haken als an normalen Kletterständen eingebohrt werden.
Neben dem „Verletzten“ und Retter/n arbeiten an diesem Standplatz noch die Bergemannschaft und der/die Ausbilder.                                

An allen Ständen in der Breithorn Südostverschneidung am Steinernen Meer wurden zwei Bohrhakenlaschen entfernt!

Umso unverständlicher ist es dass Kletterer, für deren eventuelle Bergung junge Bergretter/innen an diesen Ständen trainieren, Hakenlaschen entfernen.

Für einen Betrag von etwa 0,50 € pro Lasche wird hier vorsätzlich die Sicherheit von Bergrettern/innen gefährdet.

Bergretter/innen opfern ihre Freizeit und Gesundheit um in notgeratenen  Bergsteigern zu helfen – einige Kletterer danken dafür mit der rechtswidrigen Entfernung von Sicherungsmitteln!

Klaus Wagenbichler/LL Stv.
Ausbilder Bergrettung Salzburg

363 Geborgene Personen
(2020 aktuell)
455 Einsätze
(2020 aktuell)
1428 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2020 aktuell)