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Bergrettung
 

News

17.10.2018 - 
Saalfelden: Absturz Schönfeldspitze - Einsatz dauerte elf Stunden

Zwei Tote, Verletzte, Erschöpfte: Auch letzte Woche wurden die Ehrenamtlichen gefordert, wie etwa die Ortsstelle Saalfelden im Steinernen Meer. Die Bergung dauerte elf Stunden.

Um 15:41 wurde die Ortsstelle Saalfelden alarmiert. Eine neunzehnjährige Saalfeldnerin hatte sich nach einem Sturz schwer verletzt. Sie war beim Abstieg zwischen Wurmkopf und Schönfeldspitze gestolpert und einen Hang hinuntergestürzt.

 

Aufgrund des starken Windes und hereinbrechender Dunkelheit muss eine Bergeaktion mit dem Hubschrauber abgebrochen werden. Der Rettungstrupp der Bergrettung erreicht die Verunfallte um 18:45 und bringt sie nach ärztlicher Versorgung mittels UT zu dem auf 2.177 Meter Höhe gelegenen Riemannshaus.

 

Abtransport erst morgen früh möglich? 

Es ist fraglich, ob die verletzte Bergsteigerin noch in der Nacht ins Tal transportiert werden kann. Der Abstieg führt über ausgesetztes Gelände. Verpflegung für das Riemannshaus muss vom Tal aus organisiert werden. Die Mitalarmierung der Ortsstelle Leogang für den folgenden Tag wird  angedacht - der Leoganger Ortsstellenleiter wird voralarmiert. Die Leitstelle des Roten Kreuzes wird über den aktuellen Stand informiert.

 

Nachdem Hüttenwirt Manfred Gruber die Materialseilbahn doch in Betrieb nehmen kann, wird die Verunfallte noch in der selben Nacht ins Tal transportiert und dem Roten Kreuz übergeben.

 

Bis alle Retter wohlbehalten im Tal ankommen sind und sämtliches Material wieder versorgt ist, ist es mittlerweile drei Uhr früh. 21 Bergretter waren über elf Stunden bis um drei Uhr früh im Einsatz.

 

Bericht: CH
Bilder: (c) ÖBRD, Saalfelden


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