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Reges Interesse am Peer-Kurs auf der Genneralm

Bergretter bilden sich fort – Psychologische Unterstützung für Kameradinnen und Kameraden nach belastenden Einsätzen – Peer 2.0 – Neustart in der Peerausbildung von Bergrettern – bereits zweiter Grundkurs für Notfall-Peers abgehalten

Eine Bergretterin und 16 Bergretter wurden in Theorie und Praxis in folgenden Themen geschult:

  • Stress und Stresssymptome
  • Defusing (die gefühlsmäßige Aufarbeitung eines stark belastenden Einsatzes/Ereignisses)
  • Debriefing (die geistige Aufarbeitung eines stark belastenden Einsatzes/Ereignisses)
  • Psychologische Betreuung von Einsatzkräften, Verletzten und Angehörigen

Die 17 Teilnehmer setzten die zuvor von Notfallpsychologe Hans Kirschner in sehr beispielhafter Weise bestens vermittelten Inhalte in lebensnahen Rollenspielen in der Praxis um. Beschlossen wurden auch bereits sechs Termine für Vernetzungstreffen im nächsten Jahr. Dabei werden sich die Bergretterinnen und Bergretter anhand von belastenden Einsätzen, die nachbesprochen werden, weiter in die Thematik vertiefen. Zusätzlich wird auch Hans Kirschner laufend neue Themen einbringen, um das Team weiter zu stärken.

Roland Schimpke (Bezirksleiter Flachgau) und Jens Reindl (Ortsstellenleiter Salzburg) unterstrichen mit ihrem Besuch des Kurses auf der Genneralm die Wichtigkeit der Funktion von Notfall-Peers in der Bergrettung.

Das Team der Notfall-Peers rund um Hubert Kreer, Heinz Leitinger und Franz Stotter bedankt sich ganz herzlich bei Hans Kirschner für seine sehr praxisnahen und bildhaften Schulungen. Er ist das fachliche Zentrum für alle Fortbildungen und steht als Notfallpsychologe allen Peers auch in schwierigen Situationen beratend zur Seite. Ein DANKE geht auch an Robert Wörndl von der Ortsstelle Salzburg und sein Team für die wieder perfekte Verpflegung während des Wochenendes auf der Genneralm.

Mit großer Zuversicht in Hinblick auf die Unterstützung der Kameradinnen und Kameraden nach belastenden Einsätzen und auch für eine professionelle Betreuung für Unfallbeteiligte und Angehörige blicken die gut geschulten Nofall-Peers zuversichtlich in die Zukunft.

Bericht: Heinz Leitinger

515 Geborgene Personen
(2020 aktuell)
597 Einsätze
(2020 aktuell)
1429 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2020 aktuell)