Zum Hauptinhalt springen

Rauris: Sucheinsatz aufgrund von Lichtsignalen

Im Krumltal (Rauris) suchten die Rauriser Bergretter vergangenen Nacht nach möglich Verunglückte oder Menschen in Bergnot. Das angebliche Notsignal stellte sich jedoch als Fehlalarm dar.

Nicht jedes Licht in der Nacht ist ein Notruf. Doch manchmal kann es sein, dass man in eine ernste Notlage kommt. Dafür gibt es ein alpines Notrufsignal.

 

 „Wir wurden am Donnerstagabend, um 21:30 Uhr, alarmiert. Im Krumltal, im Bereich der Schafweide, gab es auffallende Lichtsignale, die eindeutig als Notsignale wahrgenommen wurden“, so Wolfgang Rohrmoser, Ortsstellen- und Einsatzleiter der Bergrettung Rauris, der die Lage abgeklärt hatte und dafür auch mit den lokalen Jägern und Bauern Rücksprache hielt.

Insgesamt suchten 14 Rauriser Bergretter die ganze Nacht das rechte, sehr steile Talgelände nach eventuell Verunglückten ab.

 

Unterstützt wurden die Rauriser Bergretter bei diesem Einsatz auch von Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr Löschzug Wörth und dem Team von der Libelle Kärnten. Um 5 Uhr morgens brachen die Bergretter die Suche jedoch ab, da keine Vermisstenmeldung einging und auch niemand gefunden wurde.

 

Wolfgang Rohrmoser appelliert in diesem Zusammenhang im Namen der Bergrettung an alle, die in der Nacht im abschüssigen Gelände unterwegs sind:Sollte jemand in der Dunkelheit im unwegsamen Gelände unterwegs sein - oder auch einfach von der Dunkelheit überrascht werden -, so gebt uns bitte kurz Bescheid, damit solche Fehleinsätze vermieden werden können.“

 

Hierfür reicht ein kurzer, informeller Anruf beim zuständigen Ortsstellenleiter der Bergrettung, beim RK-Notruf (144/140) oder bei der Polizei.

 

Es geht nicht darum, dass jeder, der in der Nacht auf einem Forstweg oder Wanderweg unterwegs ist, auch gleich Bescheid geben muss. Aber manchmal passiert es einfach, dass man im unwegsamen Gelände bleiben muss oder auch einmal von der Dunkelheit überrascht wird. In diesem Fall reicht eine kurze Information ...

 

Tipp: Alpines Notsignal

 

 

 

 

 

340 Geborgene Personen
(2020 aktuell)
428 Einsätze
(2020 aktuell)
1429 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2020 aktuell)