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Rauris: Bergung eines im Neuschnee steckengebliebenen Jägers

Der 77-jährige Jäger, stieg am Montag zu seiner Jagdhütte auf. Der einsetzende, massive Schneefall in der Nacht auf Mittwoch, veranlasste den Mann zum Abstieg, den er allerdings nicht mehr alleine bewältigen konnte.

Sucheinsatz bei tief winterlichen Verhältnissen

Der 77-jährige Jäger kann unverletzt gefunden werden.

Neuschneemengen bis zu 60cm hoch

Bereits am Montag, 11. November 2019 stieg der 77-jährige Jäger zu seiner Jagdhütte auf der Feldereralm in Rauris zur Gamsjagd auf. Auf Grund der massiven Schneefälle in der Nacht auf Mittwoch, beschloss er gegen Mittwochmittag ins Tal abzusteigen. In dem teilweise hüfthohen Neuschneemengen kommt er nur mühsam vorwärts und bleibt schlussendlich stecken. Nachdem er zuerst einen weiteren Jagdkollegen um Hilfe bat, der ihm entgegen aufstieg, musste auch dieser auf einer Höhe von 1200 Metern umkehren und konnte dem 77-jährigen, der rund 300 Höhenmeter weiter oben feststeckte, nicht helfen. Dieser alarmierte dann den Rauriser Ortsstellenleiter Wolfgang Rohrmoser gegen 18:17 Uhr.

Die Bergretter stiegen mittels Schneeschuhen und Skiern in Richtung Feldereralm auf. Es konnte telefonischer Kontakt mit dem vermissten 77-jährigen Jäger aufgenommen werden. Aufgrund der sehr guten Standortbeschreibung wurde der Vermisste gegen 20:30 Uhr unverletzt im Bereich der so genannten "Ahornleitn" auf 1550 Metern aufgefunden. Nachdem dieser mit Schneeschuhen ausgestattet wurde, konnte er in der gut präparierten Spur, selbständig mit den Bergrettern ins Tal absteigen, welches sie gegen 22:00 Uhr erreichten.

Trotz guter Ausrüstung wäre ein Verbleib über die Nacht aufgrund der Kälte der aufklarenden Nacht und der Lawinengefahr in diesem steilen Gelände sicherlich problematisch geworden.

Im Einsatz standen 17 Bergretter der Ortsstelle Rauris sowie ein Lawinen- und Suchhund der Bergrettung.

 

Fotos: Bergrettung Rauris/Wolfgang Rohrmoser

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