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Postalm Winterpark spendete 2.000 Euro für neues Einsatzfahrzeug Strobl

Die feierliche Übergabe der Spende erfolgte am Wochenende bei herrlichem Wetter auf der Postalm.

Der Ortsstellenleiter der Bergrettung Strobl, Manfred Grabner, bedankte sich bei Winterpark-Geschäftsführer Linus Pilar sehr herzlich für den 2.000 Euro hohen Betrag, der bereits überwiesen wurde. Mit dem Geld konnte das neue Einsatzfahrzeug der Bergrettung Strobl mitfinanziert werden. „Die jahrelange, aktive Zusammenarbeit funktioniert vorbildlich“, sind sich Grabner und Pilar einig.

Die Spende gilt als Zeichen der Wertschätzung und als Symbol für die gegenseitige Hilfsbereitschaft. Mit der Anschaffung des neuen Mercedes Vito Tourer mit Spezialumbau für die Bergrettung ist die Ortsstelle Strobl für den Transport von Einsatzkräften und Material zur Rettung von Verunglückten bestens gerüstet. Die Bergretter sind rund um die Uhr einsatzbereit. Es wird auch regelmäßig geübt, damit jeder Handgriff im Notfall sitzt. So findet beim Sessellift auf der Postalm jährlich eine Bergeübung statt. Im Gegenzug wird den Bergrettern das ganze Jahr über die kostenlose Benutzung der Mautstraße gewährt. 

„Die Kooperation mit der Bergrettung ist absolut notwendig“, betont der Winterpark-Geschäftsführer. „Wir sind das größte Almgebiet in Österreich. Bei uns gibt es viele Skifahrer, Skitourengeher, Langläufer, Wanderer und Radfahrer. Wir wollen unseren Gästen eine gewisse Sicherheit bieten. Deshalb ist es uns wichtig, dass die Bergrettung im Falle eines Notfalls rasch vor Ort ist.“ Mit dem neuen, vierradbetriebenen Einsatzfahrzeug kann die Bergrettung auf Forstwegen ins Gelände vordringen und damit so nah wie möglich an den Verunfallten herankommen. „Generell gibt es in Österreich ein gut funktionierendes Vereins- und Rettungssystem. Für uns ist die Bergrettung ein besonders wichtiger Partner. Zum Glück haben wir auf der Postalm wenig Unfälle.“

Postalm - Skigebiet bis 21. März in Betrieb

Die Lifte auf der Postalm, die auf rund 1.200 Meter Seehöhe liegt, sind seit 24. Dezember geöffnet. Der Geschäftsführer ist mit dem bisherigen Saisonverlauf trotz der Corona-Maßnahmen zufrieden. Gegenüber dem guten Ergebnis vom Vorjahr gab es einen Anstieg beim Saisonkartenvorverkauf um 15 Prozent. Die Gäste haben sich im Winterpark bisher auch gut verteilt. „Es kam nie zu einer Überlastung im Gebiet.“ Auf der Postalm liegt genügend Schnee, auch wenn der Föhn in den letzten Tagen die Schneedecke etwas verringert hat. Die Gäste dürfen sich auch in den Semesterferien auf gute Bedingungen freuen.

Der Winterpark ist bei ausreichender Schneelage bis 21. März in Betrieb. Nicht nur Skifahrer können die herrliche Landschaft auf den insgesamt 12 Kilometer langen Pisten genießen. Auf der Postalm gibt es 12 Kilometer lange, präparierte Winterwanderwege, mehr als 22 Kilometer Langlaufloipen und zahlreiche attraktive Skitourenrouten. Darüber hinaus auch Rodelmöglichkeiten und geöffnete „Take away“ Gastronomie.

Im Jahr 2020 konnte sich der Winterpark über die bisher beste Saison freuen. Die Corona-bedingten Einbußen im Winter 2020/21 sollen Dank der Einheimischen, Zweitwohnsitzbesitzer und Tagesausflügler im Umkreis von rund 150 Kilometern teilweise kompensiert werden. Geschäftsführer Pilar hebt die Besonderheiten der Postalm hervor: „Auf dem Hochplateau stören keine übertriebene Musikbeschallung oder kitschigen Verunstaltungen den kultivierten Wintersport. Getragen von beherzten Ski-Enthusiasten der heimischen Bevölkerung und unseren Bauern, hat es die Postalm geschafft, sich ihr einfaches, aber facettenreiches Wintergesicht auch abseits übervoller ‚Skihochburgen‘ zu bewahren. Ich bin nun im vierten Jahr Geschäftsführer der Winterpark Postalm GmbH und Co KG. Wir dürfen seither einen regen Zulauf in unserem Gebiet erleben.“

Informationen über den Winterpark Postalm: www.postalm.ski
Bild: Bergrettung Strobl

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137 Einsätze
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im Land Salzburg (2021 aktuell)