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Obertauern: Verletzter Skitourengeher am Seekarspitz

Freitagnachmittag verletzte sich in Obertauern ein Lungauer Tourengeher schwer am Oberschenkel.

Freitag um etwa 11:30 rückten drei Bergretter der Ortsstelle mit ihrem Quad Richtung Seekarspitz aus. Ein Lungauer Tourengeher war bei der Abfahrt vom Seekarspitz gestürzt. Dabei hatte er durch die Kante seines Tourenskis eine klaffende Wunde am Oberschenkel erlitten. Zwei sich im Aufstieg befindende Salzburger Bergretter führten die Erstversorung durch. Aufgrund der Schwere der Verletzung erfolgte der Abtransport mit dem Hubschrauber. Die Bergretter aus Obertauern mussten heuer bereits 19mal ausrücken. Einsatzleiter Christian Binggl erwartet in den kommenden Tagen eine Zunahme der Einsätze durch Tourengeher.

Auch am Samstag davor mussten zwei Wanderer, die sich verstiegen hatten, nahe der Südwienerhütte aus weglosem Gelände geborgen werden.

St. Gilgen / Schober: Wanderer in unwegsames Gelände verstiegen

Zwei Schwestern aus Salzburg wollten Mittwoch vormittag über die Ruine Wartenfels auf den Schober wandern. Da der Steig als nur für geübte Berggeher geeignet beschrieben war, verließen sie den Steig und stiegen abseits in leichtem Gelände höher. Als sie am felsigen Grat nicht mehr weiterkonnten alarmierten sie die Bergrettung. Die Helfer seilten die beiden Frauen etwa 60 Meter zum markierten Steig ab und brachten sie sicher ins Tal.

Die Bergretter der Ortsstelle St. Gilgen mussten heuer bereits 29 mal Hilfe aus einer Notsituation leisten.

Im Bezirk Flachgau trotz Corona mehr Einsätze als 2019

Im Bezirk Flachgau waren die Bergretter mit 119 Einsätzen trotz Corona bereits jetzt öfter als im Jahr 2019 im Einsatz.

 

 

127 Geborgene Personen
(2021 aktuell)
153 Einsätze
(2021 aktuell)
1436 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2021 aktuell)