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Obertauern: Intensive Mantrailtage

Mitglieder der Hundestaffel trainierten wieder die individuelle Personenspürsuche. Heuer waren wir aufgrund von Corona zwar ein kleineres Team - ohne unseren Ausbilder aus Deutschland -, dafür hatten wir Besuch und Hilfe durch Kollegen.

Am Sonntag übten wir gemeinsam mit den Mantrailern des Roten Kreuz.

Die Suche nach einer vermissten Person von ihrem Haus weg.

Flächensuche zwischendurch mit den Hundeteams Heini und Robert

Das allerjüngste Mitglied der Hundestaffel der Bergrettung

Danke an unseren Referenten Georg Hettegger für seine Unterstützung

Hundeführer sind überall versteckt

Sucharbeit der Mantrailer

Von Freitagmorgen an war das vierköpfige Einsatzteam unserer Mantrailer mit ihren Hunden wieder für drei Tage in Obertauern. Dort trainierten die Mantrailer unter der Leitung des Ausbildungschefs Christian Binggl die Suche nach vermissten Personen mittels Individualgeruch.

Trainiert wurde das komplette Spektrum unserer Arbeit: Die Abgangspunkte waren unterschiedlichst. Unsere Hunde suchten nach abgängigen Personen. Die "Abgängigen" wurden von deren Wohnsitzen oder von "abgestellten" Autos oder einfach von Wegen weg gesucht -, je nachdem, wo sie zuletzt gesehen wurden.

Unterstützt von zahlreichen Helfern der Bergrettung (wieder einmal herzliches Danke an die Kollegen Michi Koch und Hias Schilchegger und ihren Familien in Obertauern, die uns seit vielen Jahren helfen!) konnten wir alle Vermissten innerhalb kürzester Zeit finden.

Besonders erfreut waren wir über die gute Motivation unserer Vierbeiner, sie konnten die Spuren/Gerüche der "Abgängigen" immer sehr exakt ausarbeiten, egal ob sie nur einige Minuten oder sogar 24 Stunden "vermisst" waren.

Zusätzlich unterstützten uns auch einige Kollegen unserer Hundestaffel und unser Staffelleiter. Im Gegenzug organisierten wir auch für sie eine kleine Flächensuch-Übung für ihre Vierbeiner. Dabei fanden sich in Obertauern nicht nur die üblichen, guten Latschenfelder zum Verstecken für unsere zahlreichen Figuranten, sondern auch so manch lustige Hasen-Figur vom Kinderskikurs-Feld. Unsere guten Nasenarbeiter auf vier Pfoten fanden alle nur (un-)möglichen Verstecke im Ortsgebiet und im alpinem Gelände.

Selbst ein anhaltender Starkregen am Samstag hielt die motivierte Truppe nicht von der ausdauernden Arbeit ab.

Besonders erfreulich: Unser allerjüngstes Hunde-Team aus Hallein schaute ebenso vorbei, um die künftigen Vierbeiner-Kollegen kennenzulernen und erste Eindrücke einer Sucharbeit beobachten zu können. 

Am Sonntag hatten wir Kollegen der anderen Hundestaffel zum gemeinsamen Üben eingeladen.

Wir freuten uns über den Besuch der Mantrailer-Staffel des Roten-Kreuz, fünf Hunde-Teams trainierten mit uns einen Tag.

Herzlichen Dank an alle, die uns bei dieser aufwändigen Sucharbeit wieder unterstützt haben und vielen Dank an unseren Organisator und Ausbildungsleiter Christian Binggl (und an seine Familie)!
 

Bericht und Fotos: Maria Riedler u. Lilly Binggl 

353 Geborgene Personen
(2020 aktuell)
439 Einsätze
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im Land Salzburg (2020 aktuell)