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Notruf mit Smartphones

GPS-Daten werden automatisch an Einsatzkräfte übermittelt

Bei Alarmierung eines alpinen Notfalles mit inländischen Smartphones werden automatisch auch die aktuellen GPS-Daten des Standortes an die Leitstelle des Roten Kreuzes übermittelt. Möglich macht das die Funktion AML (Advanced Mobile Location). Die AML funktioniert derzeit aber nur bei Smartphones, die mit einem aktuellen Google Betriebssystem (Android) ausgestattet sind. Bei Apple iPhones (iOS) wird diese Funktion gerade getestet.

AML übermittelt die Standort-Daten automatisch, wenn eine Notrufnummer gewählt wird. Die Leitstelle sieht die GPS-Koordinaten des Anrufers, also die Koordinaten des Handy-Standortes, beim Eingehen des Notrufes. Der Standort kann auf einen Umkreis von etwa zehn Metern eingegrenzt werden. Der Service funktioniert derzeit aber nur bei heimischen Telefonanbietern. Ausländische Anbieter werden derzeit nicht unterstützt.

Das Rote Kreuz Salzburg hat in der Leitstelle auch ein Smartphone mit WhatsApp zur Verfügung, falls der Anrufer die Standort-Daten per Internet verschickt. Die Übermittlung funktioniert natürlich nur, wenn der Anrufer einen Internetempfang hat.

613 Geborgene Personen
(2019 aktuell)
665 Einsätze
(2019 aktuell)
1405 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2019 aktuell)