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Nach Klettertour verstiegen

Die Bergrettung St. Gilgen half am Samstagabend zwei Erwachsenen und zwei Kindern auf dem Plombergsteig aus ihrer Bergnot.

Die zwei Erwachsenen und zwei Kinder hatten sich beim Abstieg verstiegen und saßen oberhalb einer Felswand fest.

Bei völliger Dunkelheit wurden sie im schwierigen Gelände zu Tal gebracht (Foto: Bergrettung St. Gilgen).

Ein 44-jähriger Mann aus Seekirchen hatte sich mit seinem neunjährigen Sohn, einer 37-jährigen Bekannten und deren 11-jährigen Sohn am Samstagabend nach einer kleinen Klettertour auf der Westseite des Plombergsteins in St. Gilgen verstiegen.

Als sie im unwegsamen Gelände des Mittersteins ausstiegen, konnten sie jedoch die Abstiegsroute ins Tal nicht finden und stiegen irrtümlich in die falsche Richtung ab, wo sie in schwierigstem Gelände oberhalb einer Felswand nicht mehr weiter konnten.

Da die Dunkelheit einzubrechen drohte, verständigten sie gegen 18.30 Uhr per Handy über das Rote Kreuz Salzburg die Bergrettung St. Gilgen. Sieben Bergrettern und ein Alpinpolizist machten sich auf den Weg.

Die Bergretter trafen nach längerer Suche kurz nach 20.00 Uhr bei den in Bergnot befindlichen Personen ein. Die Orientierung im völlig unwegsamen Gelände bei totaler Finsternis stellte auch unsere Einsatzkräfte trotz funktioneller Kopfbeleuchtung vor große Probleme und verlangte einiges ab.

Alle vier Kletterer konnten per Seil durch das extrem unwegsame Gelände zum Obenauer Bauerngut geborgen werden, wo sie gegen 22.15 Uhr unverletzt durch die Begleitung mit den Bergrettern aus St. Gilgen eintrafen.

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