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Mehr Geld für die Bergrettung aus dem „Rettungseuro“ des Landes

Die Salzburger Bergrettung Salzburg erhält ab dem nächsten Jahr mehr Geld aus dem sogenannten „Rettungseuro“ des Landes. Der Landtag hat am 3. Juli eine Änderung des Salzburger Rettungsgesetzes einstimmig beschlossen.

Zunehmend viele Einsätze fordern genauso wie eine angespannte finanzielle Situation. Der Rettungseuro wird im kommenden Jahr für die Bergrettung erhöht. (Foto: Sepp Schiefer)

Bisher bekam die Bergrettung als anerkannte Rettungsorganisation einen Euro pro Einwohner. Der Förderbeitrag wird ab 1. Jänner 2020 um rund 40 Prozent auf 1,40 Euro angehoben. Der Rettungseuro wird nach einem neuen Aufteilungsschlüssel im kommenden Jahr gültig. Landesleiter Balthasar Laireiter freute sich, dass der Beschluss des Landtages einstimmig erfolgte. 

„Wir hatten in den vergangenen fünf Jahren eine Einsatzsteigerung um 45 Prozent zu verzeichnen. Für uns ist die Erhöhung sehr wichtig, weil wir dann für künftige Projekte die finanziellen Möglichkeiten haben und diese auch umsetzen können.“ 
Das Geld wird dringend benötigt, vor allem für die Finanzierung von Einsatzfahrzeugen und Einsatzbekleidung und auch von Sicherheitsausrüstungen wie Lawinen-Airbag, Rucksäcke und Einsatzmaterial.
 

481 Geborgene Personen
(2019 aktuell)
538 Einsätze
(2019 aktuell)
1399 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2019 aktuell)