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Mauterndorf: Bergandacht zum Jubiläum

Die Mauterndorfer Bergrettung feierte ihren 50. Geburtstag am Schöneck.

Die Andacht unter dem Gipfelkreuz am Schöneck wurde von Pfarrer Franz Zimmermann zelebriert (Alle Bilder: Bergrettung Mauterndorf).

Mit einer Bergmesse am Schöneck feierte die Bergrettung Mauterndorf ihr 50-jähriges Bestandsjubiläum. Gewidmet war die Andacht dem Gründungsmitglied und Erbauer des Gipfelkreuzes, Hans Steinlechner (†).

Rund 170 Wanderer waren der Einladung der Ortsstelle Mauterndorf gefolgt, deren 50. Bestandsjubiläum zuerst am Schöneck, und danach bei der Passeggeralm zu feiern. Pfarrer Franz Zimmermann, der bereits vor zehn Jahren das Gipfelkreuz einweihte, zelebrierte die Jubiläumsbergmesse.

Im Jahr 1959 gegründet
Die Ortsstelle Mauterndorf wurde im Jahr 1959 durch Helmut Lüftenegger, der auch die Leitung übernahm, als Nachfolge der gehobenen Meldestelle Tweng gegründet. Das Einsatzgebiet umfasste die Gemeinden Mauterndorf und Tweng – heute sind die Kameraden, an deren Spitze Ortsstellenleiter Rupert Hauer und dessen Stellvertreter Andreas Macheiner, auch für Mariapfarr und Weißpriach zuständig. Waren es anfangs fünf Mitglieder, zählt die Mannschaft aktuell siebzehn ausgebildete Bergrettungsleute, dazu drei Kameraden in Ausbildung sowie ein Bergrettungsarzt.

Andacht für Gründungsmitglied Hans Steinlechner
Bei der Bergandacht zum runden Geburtstag, die der Männergesangsverein Mauterndorf musikalisch umrahmte, erinnerte man sich vor allem auch dem Gründungsmitglied Hans Steinlechner, der im Vorjahr verstarb. Er hatte im Jahr 2000, unterstützt von freiwilligen Helfern, das Gipfelkreuz am Schöneck errichtet. Ein herzliches Dankeschön am Festtag wurde der Familie Schitter ausgesprochen, die ihre Passeggeralm – so wie bei den Bergmessen in den Jahren zuvor – für ein geselliges Beisammensein zur Verfügungs stellte. Und wie es die Kameraden besonders freut, „ist die Familie Schitter auch selbst  immer mit Begeisterung dabei.“
Für die Zukunft wünschen sich die Mauterndorfer Bergretter, dass „durch das Miteinander zwischen der Einsatzorganisation und der Bevölkerung die Ortsstelle aufrechterhalten, und die Einsätze und Übungen durchgeführt werden können. Dies wollen wir auch weiterhin gewährleisten.“

Text: Andrea Kocher

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