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Lofer: Tödlicher Absturz vom Loferer Schihörndl

Eine deutsche Skitourengeherin stürzte am Donnerstag tödlich vom Loferer Schihörndl ab.

(c) Archiv ÖBRD

Gipfelkreuz Loferer Schihörndl

Am Vormittag des 21. März 2019 startete eine in Tirol lebende 58-jährige deutsche Staatsbürgerin zu einer Skitour auf das Loferer Schihörndl in den Loferer Steinbergen auf. Die Frau war gut ausgerüstet und bergerfahren.

Als sie bis zum Abend noch nicht zurückehrte, alarmierte ihr Lebensgefährte die Polizei. Bei einer sofort eingeleiteten Suchaktion konnte die vermisste Skitourengeherin gegen 23:30 durch die Bergrettung Lofer auf einer Seehöhe von 843 Meter nur mehr tot aufgefunden werden. Die Tourengeherin hatte auf der Abfahrt vom Schihörndl auf einer Seehöhe von ca. 950m angehalten, um dort ihre Skier auszuziehen und auf ihren Rucksack zu verstauen.

Danach wollte sie zu Fuß mit leichten Steigeisen an den Schibergschuhen eine steile vereiste Stelle (sogenanntes Übergangl) queren. Noch bevor sie ihren Rucksack wieder schultern konnte, rutschte sie aus und stürzte über steiles felsiges Gelände ca. 100-150 Meter ab.

18 Bergretter der Ortsstelle Lofer sowie die Hundestaffel der Bergrettung waren im Einsatz.

Bericht: LPD Salzburg/ÖBRD

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