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Liechtensteinklamm: Bei Sicherungsarbeiten in Tod gestürzt

Montagvormittag stürzte ein 33-jähriger Industriekletterer in der Liechtensteinklamm in den Tod. Bergretter der Ortsstelle St. Johann konnten trotz langer Reanimationsversuche der Notfallärzte nur mehr den Leichnam aus der Schlucht bergen.

St. Johanner Bergretter bergen Notärzte mittels Mannschaftsflaschenzug nach oben aus der Schlucht.

Montagvormittag fand ein 33-jähriger Kroate bei Sicherungsarbeiten in der Liechtensteinklamm in St. Johann im Pongau in den Tod. Der Industriearbeiter stürzte rund 40 Meter im Bereich der Wendeltreppe in das Bachbett ab. Ein Arbeitskollege, der den Schrei hörte, konnte den 33-jährigen aus dem Wasser bergen und Erste Hilfe leisten.

Einsatzleiter Hans Peter Kulterer war innerhalb kürzester Zeit vor Ort bei dem Verunfallten: "Unsere Mannschaft seilte Notärzte, den Bergrettungsarzt und Rettungspersonal sowie Material zum Verunfallten in die Schlucht ab. Parallel dazu bauten unsere Einsatzkräfte einen Mannschaftsflaschenzug auf. Zwei Notärzte und unsere Bergretter kämpften mehr als eine Stunde leider vergeblich um das Leben des Mannes." Anschließend bargen die Helfer das Rettungspersonal sowie die Leiche nach oben und transportierten sie mit einer Universaltrage zum Ausgang der Schlucht.

Neben 10 Bergrettern und Notfallärzten waren auch Wasserrettung und Alpinpolizei im Einsatz.

Bilder: Bergrettung St. Johann

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