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Leogang: Vermissten Einheimischen tot gefunden

Eine große Suchaktion in Leogang endete traurig: Ein vermisster 66-jähriger Einheimischer konnte nur mehr tot gefunden werden.

Der auf der Neualm arbeitende Hüter wurde nach einer Vermisstenmeldung von der Bergrettung Leogang am Freitagabend, 16. August, bis um 2:30 Uhr gesucht.

Bei der großen Suchaktion gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr wurden alle Wegbereiche abgesucht und durchkämmt. Am frühen Samstagmorgen, um 6 Uhr, starteten die Leoganger Bergretter wieder mit der Suche und entdeckten den 66-jährigen Mann in der Nähe der Almhütte.

Er dürfte mit seinem PKW auf einer Seehöhe von etwa 1600m vom Forstweg abgekommen sein und war fast 100 Meter weit über eine steile Böschung abgestürzt. Der Mann konnte von den Einsatzkräften nur mehr tot geborgen und mittels Polizeihubschrauber ins Tal geflogen werden.

Das Jeepwrack wurde anschließend von den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr gemeinsam mit den Bergrettern geborgen, schildert Leogangs Ortsstellenleiter Hans Embacher.

 

Fotos: Bergrettung Leogang

Suchaktion Bergrettung St. Johann und Mühlbach

 

Ein 33-jähriger Wanderer aus Niederösterreich wurde von seiner Mutter am 16. August im Pongau ebenfalls als vermisst gemeldet.
Bergretter aus Mühlbach und St. Johann suchten den Vermissten in der Nacht von Freitag auf Samstag im Gemeindegebiet von St. Veit und Mühlbach. Der Vermisste meldete sich schließlich in den Morgenstunden telefonisch und gab an, dass er auf den Rückweg in sein Hotel sei. Sein Telefon hatte er bereits am Vortag verloren.

370 Geborgene Personen
(2020 aktuell)
464 Einsätze
(2020 aktuell)
1428 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2020 aktuell)