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Lawinenabgang Sportgastein

Die perfekte Notfallausrüstung samt rascher Kameradenhilfe rettete einem 38-jährigem Bad Gasteiner das Leben.

Die Kameradenhilfe rettete dem Pongauer das Leben (alle Foto: Bergrettung Bad Gastein).

Der 38-jährige Varianten-Skifahrer war wieder rasch ansprechbar.

Die Lawine ging an einem Süd-Osthang in Sportgastein ab.

Am Montagnachmittag, dem 9. Februar, um 14 Uhr wurde die Bergrettung Bad Gastein alarmiert: Variantenfahrer hatten ein Schneebrett von etwa 50 x 100 Metern in einem steilen Süd-Osthang bei der Einfahrt zum Weißenbachtal ausgelöst.
Einer der Skifahrer, ein 38-jähriger Bad Gasteiner wurde mitgerissen und verschüttet.
Die Skifahrer waren zuvor von der Bergstation der Goldbergbahn über den Kammverlauf des Felsriegels abgefahren. Auf etwa 2250m war der 38-jährige Variantenfahrer in eine etwa 45 Grad steile Rinne eingefahren, als er das Schneebrett auslöste und mitgerissen wurde. Dabei stürzte er über eine Felswand und anschließend nochmals etwa fünfzig Meter über eine Steilflanke.

Rasche Kameradenhilfe als Lebensrettung
Die restlichen vier, gut ausgerüsteten Skifahrer, die nicht von der Lawine erfasst worden waren, retteten ihrem Kameraden das Leben.
Denn bis die von ihnen alarmierten 25 Bergretter aus Bad Gastein und Bad Hofgastein und vier Hundeführer der Bergrettung Salzburg eintrafen, hatten ihn seine Begleiter innerhalb von wenigen Minuten mittels LVS-Gerät Suche entdeckt und ausgegraben.

Ins Krankenhaus Schwarzach transportiert
Der Verschüttete war innerhalb kürzester Zeit wieder ansprechbar, aber er wurde nach der medizinischen Erstversorgung durch das Team des  NotfallhubschraubersMartin 9 ins Krankenhaus Schwarzach transportiert.
Am Einsatz beteiligt war auch die Betriebsleitung der Bergbahnen Sportgastein.

 

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