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Lawinenabgang Bad Gastein

Kurz nach 16 Uhr wurde die Bergrettung am 17. Jänner in Bad Gastein am Stubnerkogel (westseitig, auf 2.150m, Jungerabfahrt) zu einem Lawineneinsatz alarmiert.

Fotos: Gerhard Imlauer, Bergrettung Bad Hofgastein

Die Triebschneelawine hatte einen Anriss von 4-5 Metern und war etwa 150 m breit und 400 m lang, so die Einsatzleitung. Sie war stark windgepresst und wurde wahrscheinlich ohne Fremdverschulden ausgelöst.

Sie überschüttete einen relativ großen Pistenbereich und deshalb wurde Großalarm gegeben:

45 Mitglieder der Bergrettung Bad Gastein und Bad Hofgastein, 40 Mitglieder der Bergbahnen, fünf Bergrettungshundeführer, Alpinpolizei, Crew des Rettungshubschraubers Martin 1 und sechs Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Badgastein (Beleuchtung) durchsuchten die Lawine auf etwaige Verschüttete.

Die Sondierarbeit war teilweise schwierig, da die Lawine bis zu sechs Meter tief war und riesige windgepresste Blöcke enthielt. Die Einsatzkräfte waren bis nach 19:00 Uhr am Lawinenkegel, doch es konnte erfreulicherweise kein Verschütteter gefunden werden. Auch bei der Polizei ging bislang keine Vermisstenmeldung ein und so konnte der Einsatz beendet werden.

Erste Informationen, dass ein Snowboarder in diesem Bereich gesehen worden wäre, konnten nicht bestätigt werden. Es wurden zwar Spuren entdeckt, diese dürften allerdings bereits älteren Datums gewesen sein.

 

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