Zum Hauptinhalt springen

Langjähriger Kamerad aus Niedernsill starb nach 150-Meter-Absturz am Hohen Riffl

Beim Versuch, einen verlorenen Ski einzufangen, ist am Dienstag auf der Hohen Riffl (3.338 Meter) in der Großglocknergruppe im Pinzgau ein 48-jähriger ehemaliger Bergretter der Ortsstelle Enzingerboden rund 150 Meter tödlich abgestürzt.

Foto Gipfelkreuz Großglockner: Sepp Schiefer

Unser langjähriger Bergrettungskamerad Martin Ritsch erlitt bei seinem Absturz so schwere Verletzungen, dass er noch am Unglücksort verstarb.
Der 48-Jährige Niedernsiller war gemeinsam mit einem Begleiter am 19. April zum Hohen Riffl unterwegs. Gegen Mittag schnallte er 100 Höhenmeter unter der Oberen Ödwinkelscharte, auf 3.165 m, die Skier ab, da das Gelände felsig wurde. Dabei entglitt ihm ein Ski. Er machte einen Satz und wollte dem Ski nachgreifen, wobei er im steilen und hart gefrorenen Gelände ausrutschte und 150 m über eine Schneerinne abstürzte. Er zog sich schwere Kopfverletzungen zu.
Als das Notarztteam des Rettungshubschrauber Martin 4 eintraf, waren andere Tourengeher bereits bei der Wiederbelebung. Dem Pinzgauer Kameraden war aber leider nicht mehr zu helfen und er wurde mittels Polizeihubschrauber zu Tal gebracht.
Wir begleiten Martin am Freitag, dem 22.4. um 10:00 Uhr, in Niedernsill zur ewigen Ruhe.

380 Geborgene Personen
(2021 aktuell)
433 Einsätze
(2021 aktuell)
1459 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2021 aktuell)