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Länderübergreifende Fortbildung und Zusammenarbeit Canyoning

Die erst seit 2003 gegründete Canyoninggruppe ist stark an länderübergreifender Fortbildung und Zusammenarbeit orientiert.

Mitglieder der Salzburger Canyoninggruppe

Erklärtes Ziel dieser mehrtägigen Fortbildungen ist es, die Zusammenarbeit innerhalb der Spezialisten unter extremen Bedingungen zu festigen und das Team mit neuesten Techniken vertraut zu machen.

Neben der bekannten Auerklamm (Ötztal) und der Rosengartenschlucht (Imst), wurde auch die aquatisch und abseiltechnisch sehr anspruchsvolle Kronburgschlucht bei Schönberg begangen.

Die Notwendigkeit einer speziellen Einsatzgruppe für den Bereich Canyoning wurde auch heuer wieder durch eine Reihe von Unfällen verdeutlicht.

Die alljährliche Auslandskoordination der Canyoningretter fand diesmal aus Wettergründen nicht wie vorgesehen am Comersee in Italien, sondern im benachbarten Bundesland Tirol statt. Erklärtes Ziel dieser seit 2003 regelmäßig abgehaltenen mehrtägigen Fortbildung ist es, die Zusammenarbeit innerhalb der Spezialisten unter extremen Bedingungen (äußerst anspruchsvollen Canyons) zu festigen und das Team mit neuesten Techniken vertraut zu machen.

Korrekte Notfallversorgung wichtig
"Bei diesen Fortbildungen wird auch immer besonderes Augenmerk auf eine adäquate medizinische Notfallversorgung gelegt", schildert der Leiter der Gruppe, Anton Brandauer. "Aus diesem Grund ist auch immer einer der drei Ärzte der Schwerpunkt-Rettungsgruppe mit auf Tour".

Neben der bekannten Auerklamm (Ötztal) und der Rosengartenschlucht (Imst), wurde auch die aquatisch und abseiltechnisch sehr anspruchsvolle Kronburgschlucht bei Schönberg begangen, in der alle Kursteilnehmer ihren hohen Ausbildungsstand unter Beweis stellen konnten.

Anhaltender Boom für Sportart Canyoning
Die Notwendigkeit einer speziellen Einsatzgruppe für den Bereich Canyoning wurde auch heuer wieder durch eine Reihe von Unfällen verdeutlicht.
Der Boom in dieser Trendsportart scheint nach wie vor ungebrochen und so nimmt es auch nicht wunder, dass die Gruppe zu insgesamt vier Einsätzen zu Hilfe gerufen wurde.

"Sowohl Aus- und Fortbildung als auch besonders die Einsätze fordern von allen Mitgliedern der Rettungsgruppe beste Kondition und überdurchschnittliches Engagement", fasst Brandauer zusammen. "Umso erfreulicher ist es deshalb, dass das Engagement aller Mitglieder ungebrochen hoch ist und die Organisation auch keine Nachwuchssorgen hat"!

Toni Brandauer/Leiter der Canyoningruppe

340 Geborgene Personen
(2020 aktuell)
428 Einsätze
(2020 aktuell)
1429 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2020 aktuell)