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Krimml: Vier Skitourengeher verschüttet

Vier Skitourengeher aus dem Tennengau konnten am Freitagnachmittag, 15. März, aus einer Lawine im Krimmler Archental befreit werden.

Die Skitourengeher aus dem Tennengau waren mit einer zwölfköpfigen Gruppe im Krimmler Archental unterwegs. Acht von ihnen waren am Weg zum Gipfel des Rainbacheggs (2.530m), wo sie aufgrund der schlechten Bedingungen kurz vorm Gipfel umdrehten.

Bei ihrer Abfahrt entdeckten sie auf etwa 2100 Metern Höhe einen Lawinenkegel, in den auch Skispuren hineinführten. Sie schalteten daher umgehend ihre LVS-Geräte in den Suchmodus und empfingen Signale. Rasch konnten sie die vier Verschütteten in dem relativ flachen Gelände ausgraben. Es waren ihre Kameraden. Zwei von ihnen waren durch die längere Verschüttungsdauer von 20-30 Minuten in einem schlechteren Zustand, schilderte der Einsatzleiter der Bergrettung Krimml, Matthias Hölzl.

Die alarmierten Bergretter der Ortsstelle Krimml konnten mit dem Rettungshubschrauber Alpin Heli 6 bis zum Krimmler Tauernhaus geflogen werden, von dort stiegen sie zur Unglücksstelle auf und halfen bei der Versorgung bzw. beim Abtransport der Verschütteten. Zwei der gut eineinhalb Meter tief Verschütteten hatten einen Lawinenairbag, der auch ausgelöst wurde.


Nach einer Erstversorgung wurden die vier Tourengeher zum Krimmler Tauernhaus gebracht bzw. konnten sie dorthin selbständig abfahren. Der Rettungshubschrauber flog zwei von ihnen ins Krankenhaus nach Zell am See; die zwei anderen Tourengeher wurden durch einen praktischen Arzt versorgt. 


Insgesamt standen 12 Bergretter der Ortsstelle Krimml, zwei Hundeführer der Bergrettung, ein Rettungshubschrauberteam und Alpinpolizei im Einsatz.
 

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