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Kaprun: Vier Schweden aus Bergnot gerettet

Die Bergrettung Kaprun half vier Schweden aus ihrer Bergnot.

Es herrschte starker Schneefall, Wind und schlechte Sicht (Foto: Hans Dörfler/Bergrettung Kaprun).

Die Schweden waren schlecht ausgerüstet und nicht ortskundig (Foto: Hans Dörfler/Bergrettung Kaprun)

Es lag bis zu einem Meter Schnee und es herrschte starke Lawinengefahr (Foto: Hans Dörfler).

Vier schwedische Männer im Alter zwischen 26 und 31 Jahren wurden von der Bergrettung Kaprun am Samstag, 4.10., aus ihrer Bergnot gerettet.
Die vier Schweden wollten über den Enzingerweg vom Maiskogel zur Krefelderhütte wandern. Nach vier Stunden konnten sie jedoch nicht mehr weiter und trauten sich auch nicht umzukehren. Deshalb riefen sie kurz vor 17 Uhr über Mobiltelefon um Hilfe. Da aufgrund der schlechten Wetterbedingungen ein Einsatz mit dem Rettungshubschrauber nicht mehr möglich war, wurde die Bergrettung Kaprun verständigt. 14 Kapruner Bergretter und ein Arzt stiegen zu den Männern auf und konnten sie gegen 23 Uhr, erschöpft aber unverletzt zu Tal bringen.

Schlechte Ausrüstung und ortsunkundig
Die Männer waren das erste Mal im Pinzgau und waren weder ortskundig, noch hatten sie alpine Erfahrung. Sie waren nicht für eine solche Alpintour ausgerüstet. Einer der Männer trug nur Turnschuhe. Es herrschten sehr schlechte Wetterbedingungen mit starkem Wind, Schneefall und schlechter Sicht. Im Bereich ihres Anstieges lag bis zu einem Meter Schnee und es bestand akute Lawinengefahr.

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