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Intensives Einsatzwochenende

Schönes Wetter und Wochenende = viele Einsätze. Anbei nur ein kurzer Auszug ...

Fotos: Klaus Wagenbichler und Bernd Kranabetter, Bergrettung

Die Mühlbacher Bergretter bargen am Königsjodler-Klettersteig, die Halleiner Bergretter suchten am Hohen Göll nach Menschen in Bergnot (war Falschalarm durch nächtliche Kletterer) und die Fuscher Bergretter bargen unterhalb der Gruberscharte verstiegene Bergsteiger: In einer Seehöhe von 2.850 Metern stiegen zwei Männer und eine Frau in eine Flanke mit blankem Eis ein. Schließlich mussten sie einsehen, dass sie mit ihrer Ausrüstung nicht mehr weiterkamen. Aber auch Umkehren wäre zu gefährlich gewesen.

Die beiden Männer im Alter von 23 und 24 Jahren und die 22-jährige Frau setzten einen Notruf ab und wurden schließlich gegen 3.00 Uhr von den Fuscher Bergrettern gefunden. Diese brachten die geschwächten, aber unverletzten Bergsteiger in die Biwakschachtel bei der Gruberscharte, wo alle übernachteten. Am Samstag wurde die Gruppe mit dem Hubschrauber ins Tal geflogen.

 

Kletterunfall Hiefler

Auf dem Hiefler (Tennengebirge) verunglückte am Samstag ein Kletterer und wurde dabei schwer verletzt. Der 47-jährige Kletterer stürzte mehr als zehn Meter ins Seil. Seine Gefährtin konnte als Sichernde den Sturz halten. Unfallursache war laut Alpinpolizei ein ausgebrochener Griff. Bei dem Sturz wurden zwei Zwischensicherungen aus der Wand gerissen. Seine 51-jährige Begleiterin blieb unverletzt.

Bergunfälle Lungau

Schon am Freitagabend gab es für die Zederhauser Bergretter einen Bergeeinsatz für einen verunglückten Jäger.

In St. Michael kam es zu einem Einsatz wegen eines abgestürztem Paragleiter.

Auf sogenannten alten Trogweg von der Trogalmhütte Richtung Talstation der Speiereckbahn bei Mauterndorf stürzte eine 55-jährige Niederländerin auf einen Stein und zog sich schwere Verletzungen an der Hüfte und am Oberschenkel zu. Sie wurde von der Bergrettung Mauterndorf zum Rettungshubschrauber „Martin 1“ gebracht und anschließend ins Krankenhaus nach Schwarzach geflogen.

In Saalbach gab es gleich mehrere Bergeeinsätze hintereinander: wieder einmal hielten die Mountainbiker dort die Bergretter im Einsatzgeschehen.

Großarler Bergretter versuchten noch einem 77-jähriger Deutschen zu helfen: Der Mann war mit seiner Ehefrau im Gebiet der Filzmoosalm wandern, als er nach einer Rast plötzlich am Weg zur Loosbühelalm zusammenbrach. Trotz Reanimationsversuche konnte der Deutsche nur mehr tot geborgen werden.

 

Link: ORF Salzburg ...

 

 

 

 

344 Geborgene Personen
(2020 aktuell)
433 Einsätze
(2020 aktuell)
1429 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2020 aktuell)