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Hoher Sonnblick: Tragischer Spaltensturz

Am Hohen Sonnblick (3105 Meter) an der Grenze zwischen Salzburg und Kärnten ist es am Donnerstag zu einem tragischen Alpinunfall mit einem Toten gekommen.

Ein 61-jähriger Salzburger Bergsteiger stürzte kurz nach halb elf Uhr Vormittag im Bereich der Pilatus-Scharte rund 250 Höhenmeter unterhalb des Gipfel-Observatoriums in eine rund 20 Meter tiefe und drei bis fünf Meter breite Gletscherspalte. Der Mann setzte noch selbst per Handy einen Notruf ab und gab an, eingebrochen und abgestürzt zu sein.
 Zwei Mitarbeiter der Wetterwarte, die am Gletscher gerade wissenschaftliche Experimente durchführten, wurden über die Leitstelle informiert. Die beiden, ein 57-jähriger Mann aus Heiligenblut und ein 34-jähriger Wiener, stiegen ab und erreichten nach einer halben Stunde den Unglücksort.

Schneebrücke brach
Bei der Suche nach dem Mann stürzten die beiden genau über dem Verunfallten ab, dieser wurde vier Meter tief von Schnee verschüttet und konnte später nur noch tot geborgen werden. Auch seine Helfer wurden zum Teil schwer verletzt. Sie waren aber ansprechbar und konnten von Kärntener Bergretter geborgen werden.
 
Während der 57-Jährige mit Brüchen und Rückenverletzungen ins Spital nach Lienz geflogen wurde, konnte sein jüngerer Kollege das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Der  tote Bergsteiger wurde ebenfalls mit einem Hubschrauber nach Heiligenblut gebracht.

229 Geborgene Personen
(2021 aktuell)
260 Einsätze
(2021 aktuell)
1451 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2021 aktuell)