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Hochgolling: Länderübergreifender Sucheinsatz

Ein 51-jähriger Obersteirer wird seit Montagnachmittag auf dem Hochgolling vermisst. Der Mann aus dem Bezirk Liezen war alleine aufgebrochen und hatte gegen 14.00 Uhr noch ein Gipfelfoto an seine Familie geschickt. Als er gegen 18.00 Uhr nicht wie vereinbart zu Hause war, meldete ihn sein Schwiegersohn als abgängig. Eine große Suchaktion auch auf Lungauer Seite blieb bisher erfolglos.

Laut eines Polizeiberichtes aus der Steiermark hatte der Obersteirer seiner Familie gesagt, dass er alleine die Tour über die Gollinghütte zum 2.862 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Gipfel des Hochgolling in Angriff nimmt. Als er am Montagabend nicht zurückkam, wurde eine Suche mit Hubschraubern gestartet. Am Dienstagfrüh wurde die Suche mit Beteiligung von 25 Lungauer Bergrettern weitergeführt, „wir haben die Ortsstellen Tamsweg und Mauterndorf und auch die Hundestaffel alarmiert“, so der Lungauer Bezirksleiter Hannes Kocher.

Zusätzlich flog auch die Alouette III, ein Hubschrauber des Bundesheeres. „Unsere Leute suchten auf allen Höhensteigen, durchkämmten die verschiedensten Kare und Flanken im Lungauer Bereich des Hochgollings bis zur Landawirseehütte und auch darüber hinaus“, so Kocher, „dazu flog man mit einer sogenannten Reccotonne am Polizeihubschrauber das Gebiet ab, aber leider blieben alle Anstrengungen erfolglos.“

Am Einsatz beteiligt waren - für den Lungau -neben zehn Bergrettern aus Mauterndorf und 15 aus Tamsweg und zwei Hundeführern auch ein Alpinpolizist.

20.7.2019: Der Vermisste wurde tot aufgefunden.
 

Fotos: Roland Pfund und Hannes Kocher

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