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Heikle Situation am Preber

Zwei Schitourengeher aus Kärnten gerieten bei Abfahrt im Nebelmeer ins felsige Gelände.

Tamsweger Bergretter halfen einem verirrten Paar, die richtige Abfahrtsroute vom Preber zu finden. (Foto: Preberlauf- siehe www.preberlauf.com)

Mit Hilfe von Bergrettern aus Tamsweg endete am vergangenen Sonntag, dem 14. Dezember, die Schitour zweier Wintersportler aus Kärnten.
Die Frau und der Mann waren bei der Abfahrt vom Preberspitz im dichten Nebelmeer vom Weg abgekommen und in Richtung Preberkessel geraten. Dort – oberhalb von steilen Felswände - endete die Irrfahrt. Für die erfahrenen und gut ausgerüsteten Wintersportler mit der Erkenntnis, nicht in den gewünschten Graben eingefahren zu sein.

Sie entschieden sich für einen Notruf per Handy, aus der heiklen Situation konnten sie sich mit Hilfe der Bergrettung Tamsweg befreien:

Zunächst wies Ortsstellenleiter Franz Apfelknab die Verirrten per Telefon an, neuerlich in Richtung Gipfel, entlang ihrer eigenen Abfahtsspuren, aufzusteigen. Er wies darauf hin, dass ein sicheres Queren aus dem Graben erst ab einer Höhe von 2.500 Metern möglich ist.

Mittlerweile bei Dunkelheit und nach wie vor bei schlechten Sichtverhältnissen eilten ihnen drei Bergretter aus Tamsweg entgegen.
Knapp unter dem Vorgipfel trafen die Einsatzkräfte auf die inzwischen kraftlosen Schitourengeher, um sie durch die Dunkelheit und den Nebel vorsichtig ins Tal zu begleiten.

Andrea Kocher

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