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Großer Sucheinsatz und "Feuertaufe" für unsere Canyoninggruppe Süd

Ein sehr trauriger Anlass war zum einen die "Feuertaufe" unserer neugegründeten Canyoninggruppe Süd und zum anderen ein Beispiel für die Wichtigkeit einer guten Zusammenarbeit aller beteiligter Einsatzkräfte.

Über 100 Einsatzkräfte, bestehend aus Feuerwehr, Polizei, Rotem Kreuz, Wasserrettung und Mitgliedern der Bergrettung suchten am 19. Mai nach einem vermissten 36-jährigen Mann.

Augenzeugen hatten die Polizei alarmiert, der Einheimische sei bei der Gigerachbrücke/Lend in die Gasteiner Arche gesprungen.

Nachdem der Mann vorerst nicht geortet werden konnte, wurden neben den anderen Einsatzorganisationen zum großen Sucheinsatz die Bergrettungsortstellen Dorfgastein, Dienten,Bad Hofgastein, unsere Canyoninggruppe Süd und in Folge noch die Bergrettungsortsstelle Bischofshofen alarmiert.

Die Mitglieder der Bergrettung stellten u.a. den sicheren Zugang zur Ache für die Einsatz- und Suchmannschaft. 
Der Wasserdurchfluss durch die fünf Staubereiche wurde reduziert und gesichertes Seilgeländer errichtet.
Die Staubereiche 1 bis 3 konnten von Mitgliedern der Wasserrettung durchsucht werden, sie wurden dabei von Mitgliedern der Bergrettung gesichert.
In den Staubereichen 4 bis 5 suchte unser Canyoning-Team
nach dem Vermissten.
Dieser konnte von unserer Mannschaft um 19:10 aufgefunden werden.
Die Libelle Flir Besatzung barg den Toten; der Einsatz aller beteiligten Bergretter wurde schließlich um 20:50 Uhr beendet.

Leider stellte gerade dieses traurige Ereignis den ersten Einsatz unserer neugegründeten Canyoninggruppe Süd.
Canyoning Süd Einsatzleiter Wolfgang Rohrmoser war mit dem erfolgreichen Einsatzablauf und der guten Zusammenarbeit aller Einsatzkräfte sehr zufrieden. „Für uns war das eine Feuertaufe, die großen Herausforderungen wurden von allen sehr souverän gelöst“.
Auch seitens der anderen anwesenden Einsatzkräfte – der Pinzgauer Katastrophenreferent Kurt Reiter übernahm die behördliche Einsatzleitung – wurde die gute Bündelung aller Kräfte gelobt. 
Die Notwendigkeit der raschen, ortsstellenübergreifenden Zusammenarbeit innerhalb der Bergrettung– zur Stellung wichtiger Ausrüstung und notwendiger Gerätschaften – wurde einmal mehr deutlich.

Bilder: Bergrettung Dienten, Canyoninggruppe Süd und Pressereferat
Bericht: Pressereferat Bergrettung Salzburg
 

555 Geborgene Personen
(2020 aktuell)
633 Einsätze
(2020 aktuell)
1423 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2020 aktuell)