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Großeinsatz nach Lawinenabgang Gasteinertal

Im Bereich der „Hohen Scharte“ im Skigebiet Schlossalm/Angertal, ging am 12. April eine große Nassschnee-Lawine abseits der Pisten ab.

Am Ostersonntag, 12. April wurde die Bergrettung Hofgastein um etwa 16 Uhr von den Bergbahnen Schlossalm/Angertal verständigt:
Im Bereich der „Hohen Scharte“ (etwa 2.300m) sei ein großes Schneebrett abgegangen.
Unklar war, ob in diesem Bereich nahe der Piste, auch Skifahrer verschüttet waren.
67 Bergrettern aus Bad Hofgastein, Bad Gastein und Dorfgastein und sechs Hundeführer der Bergrettung sondierten und suchten den großen Lawinenkegel mit einer Abbruchhöhe von mehr als einem Meter, einer Breite von etwa 200m und einer Länge von mindestens 500 Metern ab.
„Durch die noch immer großen Schneemengen ist ein Teil der Lawine über die Lawinenverbauung drüber gegangen. Der Bereich, in dem die Lawine abgegangen ist - abseits der Piste - wird auch von Skifahrern sehr stark befahren. Da auch sehr viel Ski-Spuren im Lawinenkegel sichtbar waren, mussten wir zur Sicherheit alles sondieren und mit Hunden und Recco absuchen“, schildert der Ortsstellenleiter der Bergrettung Hofgastein, Hannes Reitsamer.

Nachdem aber auch keine Vermisstenmeldung bei der Polizei einging, konnte der Großeinsatz im Gasteinertal schließlich um 20:15 Uhr beendet werden.
Am Einsatz waren neben den Gasteiner Bergrettern auch die Besatzung von Rettungshubschrauber Martin 9, sechs Bedienstete der Bergbahnen und Alpinpolizei beteiligt.


Alle Foto: Gerhard Imlauer/Bergrettung Bad Hofgastein

 

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