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Große Bezirksübung Pongau Ost

Lawinenabgang in Kleinarl, im Bereich Mooskopf (1.700m) mit 24 Verschütteten - so lautete die Übungsannahme der großen Bezirksübung.

Foto:© Hannes Höll, Bergrettung Salzburg

Eine riesige Lawine, die zehn Tourengeher mitriss und in Folge noch auf der gesicherten Skipiste eine Skifahrergruppe mit 14 Personen verschüttete – das war die Katastrophenannahme einer großen nächtlichen Bezirksübung der Bergrettung Pongau in Kleinarl.
65 Bergretter der Ortsstellen Kleinarl, Wagrain, Filzmoos, Radstadt, Flachau und Altenmarkt, Lawinen- und Suchhundeführer, Mitglieder der Bergbahnen, der Feuerwehr Kleinarl und St. Johann und der Bezirkskatastrophenreferent der BH St. Johann, Max Maurer waren Freitagnacht bei dieser großen Bezirksübung im Einsatz. „Diese Bezirksübung hat uns sehr aufschlussreiche Informationen bezüglich der Zusammenarbeit aller Beteiligten geliefert“, so der Bezirksreferent der Bergrettung  Pongau, Sepp Hettegger. „Wir waren innerhalb von zehn Minuten mit den ersten Suchmannschaften vor Ort und konnten die ersten Verschütteten finden. Mittels Suchhunden, Lawinenverschüttetensuchgeräten und Sondiermannschaften sind die Opfer relativ rasch geortet und ausgegraben worden. Die Mannschaften waren – obwohl es nur eine Übungsannahme war – extrem diszipliniert und schnell, “ lobt Hettegger die Bergretter. Besonders zufrieden waren die Einsatzkräfte mit Alarmierung, Funkverkehr und Transport: „Wir konnten hier alle technischen Szenarien durchspielen und für den Notfall ausprobieren“, meint Sepp Hettegger.

353 Geborgene Personen
(2020 aktuell)
439 Einsätze
(2020 aktuell)
1431 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2020 aktuell)