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Grödig: Bergung und Lichtzeichen

Am Sonntag den 07. August barg die Bergrettung Grödig in Zusammenarbeit mit der Besatzung des Polizeihubschraubers eine deutsche Urlauberin vom Reitsteig am Untersberg. Am späten Abend verursachten Lichtzeichen eine weitere Alarmierung.

Die Urlauberin war mit ihrer Familie beim Abstieg über den Reitsteig, als sie auf ca. 1100 m Seehöhe erschöpft durch die vielen Stufen nicht mehr weiterkonnte.  Auch der Versuch, den Abstieg mit Hilfe ihres Ehemannes fortzusetzen scheiterte. Um 16:00 Uhr wurde die Ortsstelle Grödig alarmiert. Da sich der Einsatzort im oberen Drittel des Untersberges befand, wurde die Flugeinsatzstelle der Polizei nachalarmiert. Somit konnten zwei Bergretter oberhalb der Einsatzstelle abgesetzt werden und zur Familie absteigen. Nachdem die Frau unverletzt war, konnte ein gemeinsamer Aufstieg zu einer Waldlichtung durchgeführt werden. Von dort aus wurde die Familie und die Bergretter mittels Tau ins Tal geflogen. Einsatzende war nach zwei Stunden.

 

Lichtzeichen am Untersberg

Um 22:00 Uhr wurden dann Lichtzeichen vom Untersberg gemeldet. Eine Vielzahl von Personen meldeten ein starkes Licht bei der Rot Kreuz Leitstelle und bei der Polizei. Da sich das Licht in der oberen Rositten immer auf dem gleichen Platz befand und mit kurzen Unterbrechungen ins Tal leuchtete wurde der Hüttenwirt vom Zeppezauerhaus, der auch aktives Mitglied der Ortstelle Grödig ist, verständigt. Unser Kollege stieg bis zum Dopplersteig ab und konnte dort zwei Personen antreffen, die bei den Gamslöchern über längere Zeit die Sternschnuppen und die Stadt beobachteten.

 

Bericht & Fotos: Manfred Haas (Ortstellenleiter Stv. Grödig)

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438 Einsätze
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