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Fusch und Heiligenblut: Länderübergreifende Übung auf Großglocknerstraße

Gemeinschaftsübung Bergrettung Fusch BR Heiligenblut und ROHAG.

Die Gerätschaft des GROHAG-Kathängers

Die technischen Daten der Motorwinde - siehe Text rechts

Die Teilnehmer konnten auch den Vergleich des direkten Zuges mit der Seilrollentechnik (doppelte Zugkraft) selbst machen.

Am 4. Juli fand eine bundesländerübergreifende Bergrettungs-Übung auf der Großglockner-Hochalpenstraße statt.
Insgesamt waren 21 Personen daran beteiligt:
11 Mitglieder der BR Fusch / 7 Mitglieder der BR Heiligenblut / 3 Mitarbeiter der GROHAG.
Der Betriebsleiter der GROHAG und Mitglied - der OS Fusch, Peter Embacher -hatte die Idee dazu und organisierte mit unserer südlichen Nachbar-Ortsstelle Heiligenblut diese Übung.
Nachdem der erste Termin am 26. Juni wetterbedingt nicht möglich war, fand die Übung am 4. Juli bei abermals schlechter Witterung im Bereich des Fuschertörls statt.
In der großen Garage im Bereich der Kehre 14 wurde kurzerhand das Indoor-Ersatzprogramm auf zwei Stationen verteilt durchgeführt:

1) Bergeübung mit der GROHAG-Gerätschaft für Sonder-Einsätze:
Unter der fachkundigen Anleitung von Bgf Zirknitzer und Josef Pirchner (beide GROHAG) wurde mittels Korbtrage, Vakuummatratze und motorisierter Bergeseilwinde die Bergung von verunglückten Personen aus unwegsamem Gelände  geübt. Das gesamte, äußerst hochwertige Material dazu ist in einem PKW-Hänger übersichtlich untergebracht und bei Bedarf rasch einsetzbar.

Die Gerätschaft des GROHAG-Kathängers
Erste Hilfe Material. Decken, Sanitätstaschen,  Krankentragen, Feldbetten,  Alu Rettungsdecken, Vakuummatratze, Dreiecktücher und Kleinverbandszeug (Pflaster, Mullbinden etc.).
Bergrettungsausrüstung:Motorwinde mit Zubehör, Biwaksäcke, Lawinensonden, Karabiner, Bandschlingen, Seile, Klettergurte, etc.

Technische Daten  Odysse PME Motorwinde
Motor:   zweitakt  31cm³
Zugkraft:  6kN kg/3kN
Geschwindigkeit: 20m/min
Eigengewicht:  6,8 kg
Seillänge:  200m

2) Bergeübung mit Faserseilwinde der BR Heiligenblut:
Die von der BR Heiligenblut praxisgerecht umgebaute Faserseilwinde wurde ebenfalls Indoor-gerecht aufgebaut und die Bergung praxisgerecht durch die Seitentür gemacht. Der Heiligenbluter Ausbildungsleiter Sepp Rieger unterwies die 2.Gruppe von Bergrettern und erläuterte dabei die Wichtigkeit der Windenverankerung.
Die Teilnehmer konnten auch den Vergleich des direkten Zuges mit der Seilrollentechnik (doppelte Zugkraft) selbst machen.

Zum Abschluss lud die GROHAG zu einer Jause beim „Mankeiwirt“ an der Fuscherlacke, wo noch einige Erfahrungen ausgetauscht werden konnten.

Die Bergrettung Fusch möchte sich an dieser Stelle bei der GROHAG, vor allem beim Fuscher BR-Mitglied und GROHAG Betriebsleiter Peter Embacher für die vorbildliche Organisation bedanken und bei der OS Heiligenblut Ortsstellenleiter Harald Radar für die interessante Übung.
Wie im Anschluss an die Übung vereinbart, soll auch im nächsten Jahr eine gemeinsame Übung veranstaltet werden.

Bilder und Text Hasenauer Paul / OS Fusch

 

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