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Fusch: Suchaktion nach Wiener Bergsteiger unterbrochen

Seit letzter Woche wird am großen Wiesbachhorn (3.564m) nach einem vermissten Wiener Bergsteiger gesucht. Die Suche wurde nun unterbrochen.

Die Bedingungen am Wiesbachhorn erschwerten die Suche. (Foto: Paul Hasenauer, Bergrettung Fusch)

Die Polizei Zell am See wurde am Mittwochabend vor einer Woche über die Abgängigkeit eines 34 Jahre alten Bergsteigers aus Wien informiert. Laut den Angaben seiner Freundin hatte sich der Wiener alleine nach Fusch an der Glocknerstraße begeben, um in weiterer Folge das Große Wiesbachhorn über eine unbekannte Route zu besteigen. Er war am Montag, 3.10., gegen 11 Uhr in Ferleiten aufgebrochen. 

Der Bergsteiger aus Wien sei sehr gut ausgerüstet und ein erfahrener Bergsteiger, hieß es. Der Mann stellte auch in Aussicht am Berg biwakieren zu wollen. Eine Suchaktion wurde durch die Polizei eingeleitet.

 

Die Suche an mehreren Tagen - durch Alpinpolizei, Flugpolizei und Bergrettung Fusch - wurde am Sonntagnachmittag wieder unterbrochen.

 

„Die Bedingungen sind derzeit sehr schlecht und für die Einsatzkräfte gefährlich. Die Alpinpolizei, welche die Einsatzleitung über diese Suchaktion hat, hat aus diesem Grund beschlossen, diese derzeit zu unterbrechen“, so der Fuscher Ortsstellenleiter Paul Hasenauer.

 

 

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