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Flugrettung: Training der Flugretter

Die Flugretter der Flugrettung Martin trainierten gemeinsam mit Flughelfern der Bergrettung.

Geübt wurde u.a. die Taubergung. (Foto: Toni Voithofer/Bergrettung Salzburg)

25 Flugretter und 12 Flughelfer trainierten gemeinsam (Bild: Tom Ferner/Bergrettung Salzburg).

Flug am variablen Tau (Toni Voithofer/Bergrettung Salzburg).

Trainiert wurde auch mit Flugrettungsanwärtern (Bild: Tom Ferner/Bergrettung Salzburg).

Die Rettung mit dem Hubschrauber ist oft eine große Herausforderung für die Besatzung eines Rettungshubschraubers und bedarf einer ständigen Übung und Weiterbildung.

Vergangenes Wochenende trainierten deshalb 25 Flugretter der Flugrettung Martin und 12 Flughelfer der Bergrettung die Bergung mittels Fixtau und variablen Tau. Unter der Leitung von Gerhard Eder wurden mit zwei Hubschraubern etwa fünf Stunden lang die verschiedensten Bergesituationen geübt. Die Fixtau-Bergung ist in der Flugrettung ein Standardverfahren und wird eingesetzt, wenn eine Landung am Notfallort nicht möglich ist. Notarzt und der Flugretter kommen so in schwierigem Gelände zum Patienten.

Bei der Bergung mit einem variablen Tau seilt sich der Flugretter zum Patienten ab und sichert diesen am Tau, während der Pilot den Hubschrauber während der Aktion in gleicher Position hält. Der Patient wird so vom Flugretter aus schwierigem, meist felsigem oder steilem Schluchtgelände mit unklarer Taulänge geborgen.

 „Das war die größte Übung in der Geschichte der Flugrettung Martin. Die laufende Weiterbildung unserer Crew ist ein unbedingtes Muss“, meint dazu Ausbildungsleiter Eder. Und er fügt zufrieden hinzu: „Die Flugretter und die Flughelfer der Bergrettung sind für die Wintersaison wieder gut vorbereitet und gerüstet".

549 Geborgene Personen
(2020 aktuell)
628 Einsätze
(2020 aktuell)
1423 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2020 aktuell)