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Flachgauer Bezirksfortbildung Sommer 2009

Im Einsatzgebiet der Ortsstelle Strobl fand heuer am 06. Juni 2009 eine Bezirksfortbildung statt.

Alle Bilder: Joe Laimer/Bergrettung Strobl.

Einer der beiden Verletzten musste nach der Erstversorgung im Bachbett mittels UT2000 inklusive Schwimmkörpern und Vakuummatratze zu einem Forstweg am Ende der Klamm verbracht werden.

Zur Überwindung solcher Hindernisse musste durch die Unterstützungsmannschaft auch eine Seilbahn aufgebaut werden.

Übungsziel war es, die Zusammenarbeit der einzelnen Ortsstellen bei einem möglichen Großeinsatz im Bezirk Flachgau zu festigen.

Diese gliederte sich in einen theoretischen Teil bei dem in Form von Stationen Neuerungen und Strategien für einen ortsstellenübergreifenden Einsatz vermittelt wurden. 
Im praktischen Teil wurde dann der Einsatz mit mehreren Ortsstellen im Bereich des „Postalm-Klettersteiges“ geübt.


Übungsannahme war die Bergung von zwei Verletzten im Bereich des Postalm-Klettersteiges. Einer der beiden Verletzten musste nach der Erstversorgung im Bachbett mittels UT2000 inklusive Schwimmkörpern und Vakuummatratze zu einem Forstweg am Ende der Klamm verbracht werden. Dort erfolgte dann die Übergabe an das Rote Kreuz.


Dabei kam es, aufgrund von massiven Verklausungen in der Klamm, besonders auf die reibungslose Zusammenarbeit des Canyoningteams mit der Unterstützungsmannschaft am Klettersteig an.


Zur Überwindung solcher Hindernisse musste durch die Unterstützungsmannschaft auch eine Seilbahn aufgebaut werden.

Der zweite Verunglückte wurde am Klettersteig erstversorgt und direkt von dort durch die Bergretter/Innen, unter Einsatz einerMotorwinde sowie eines Stahlseilgerätes, aus der Schlucht und in weiterer Folge zur Postalmstraße verbracht, wo die Übernahme durch das Rote Kreuz erfolgte.


Neben den Rettungstechniken wurde besonderer Wert auf die ununterbrochene Aufrechterhaltung der Funkverbindung während des gesamten Übungsverlaufes zwischen Fels- und Wassermannschaft sowie zur Übungsleitung gelegt.
Dazu wurde ein mobiles Funkrelais eingesetzt.

Übungsziel war es, die Zusammenarbeit der einzelnen Ortsstellen bei einem möglichen Großeinsatz im Bezirk Flachgau zu festigen.

68 Bergretter/Innen sowie eine Mitarbeiterin des RK waren über sieben Stunden im Einsatz.
Insgesamt wurden ca. 500 Stunden an den Stationen und in weiterer Folge an zwei verschiedenen Unglücksstellen die Berge- bzw. Rettungsarbeiten durchgeführt.

"Im Namen der Ortsstelle Strobl danke ich nochmals allen Ortsstellenleitern und Teilnehmern für das zahlreiche Erscheinen und vor allem für die vorbildliche Zusammenarbeit".

Joe Laimer

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