Zum Hauptinhalt springen

Erstmals Geld vom Bund für uns!

Erstmalig bekommt der ÖBRD von Mitglieder der Bundesregierung die Zusage für eine regelmäßige und verbindliche Subventionierung. Damit kann in den nächsten fünf Jahren die Unfallversicherung für alle Bergrettungsleute verlässlich bezahlt werden.

Erstmals zeichnet sich für den ÖBRD eine Planungssicherheit ab, wenn es um die Unfallversicherung für alle Bergrettungsleute in Österreich geht.

Der Österreichische Bergrettungsdienst kann sich nun erstmals der finanziellen Unterstützung durch die Bundesregierung sicher sein. Drei amtierende und  ressortzuständige Bundesminister der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) beurteilen die Entwicklung so:

 

„Insgesamt können wir für die nächsten fünf Jahre 1,5 Millionen Euro sicherstellen. Es ist uns ein großes Anliegen, die Bergrettung bei der Sicherstellung von Versicherungsleistungen für ihre Mitglieder, Infrastruktur und nicht zuletzt der Ausbildung zu unterstützen“, betonen Finanzministerin Maria Fekter, Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner und Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (alle ÖVP).

 

Die konkrete Förderzusage der Bundesregierung beträgt laut Fekter demnach 300.000 Euro pro Jahr für die nächsten fünf Jahre. Damit ist eine alte Forderung des ÖBRD erfüllt. Auch die für den Katastrophenschutz ressortzuständige Innenministerin Johanna Mikl-Leitner freut sich, der Bergrettung diese Finanzierungszusage geben zu können:

 

„Allein zwischen 1.5. und 21.7.2013 zeigt die alpine Unfalldatenbank vom Kuratorium für alpine Sicherheit und Alpinpolizei in Österreichs Bergen insgesamt 30 Bergtote an. Jedes Opfer ist eines zu viel. Umso wichtiger, dass die Alpinen Einsatzgruppen meines Ressorts auf die gute Zusammenarbeit mit der Flugrettung, der Flugpolizei und eben auch der Bergrettung zählen können, wenn sie sich zur Bergung und Rettung von verunglückten Personen im alpinen Gelände bewegen. Von der Unterstützung der Bergrettung profitieren wir alle.“

 

 „Ein weltweit renommiertes Tourismusland wie Österreich zeichnet sich nicht nur durch attraktive Urlausangebote aus, sondern trägt auch der Sicherheit seiner Gäste Rechnung. Vereine wie die Bergrettung und zahlreiche weitere Einsatzkräfte leisten daher einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg der Tourismuswirtschaft", sagt Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner.

 

Und Franz Lindenberg, Präsident des Österreichischen Bergrettungsdienstes (ÖBRD),sieht die Sache so:

"Die finanziellen Mittel für die Versicherungen der Bergretterinnen und Bergretter sind mit diesem Schritt nun für die nächsten fünf Jahre sichergestellt. Ein wichtiges und erfreuliches Ergebnis, das uns ermöglicht, für unsere Mitglieder einen bundesweit einheitlichen Versicherungsschutz zu gewährleisten. Damit wird nicht nur ein grundsätzliches Bedürfnis des Österreichischen Bergrettungsdienstes erfüllt, es wird auch die hohe Anerkennung der ausschließlich ehrenamtlich erbrachten Leistungen der Frauen und Männer in der Bergrettung zum Ausdruck gebracht."

Info: Website Österreichischer Bergrettungsdienst

 

367 Geborgene Personen
(2020 aktuell)
461 Einsätze
(2020 aktuell)
1428 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2020 aktuell)