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Enzingerboden: Nächtliche Suche nach abgestürzten Deutschen

Die Bergrettung Enzingerboden wurde um Unterstützung bei einem Einsatz auf Osttiroler Seite gebeten.

Pinzgauer Seite - aber bei Tag

Landeckkogel, Absturzgebiet - Foto: Bergrettung Matrei

Die Bergrettung Enzingerboden wurde am 7. Juli um 17.21 Uhr alarmiert, dass
im Bereich des Großen Landeckkogels (2.900m) / Granatspitzgruppe ein Bergsteiger abgestürzt sei.

Da das Unfallgebiet in Osttirol lag, wurden Mitglieder der Matreier Bergrettung (siehe Unfallbericht der Matreier Bergretter) zuerst alarmiert. Diese konnten teilweise noch mittels Hubschrauber zum Einsatzgebiet geflogen werden bzw. stiegen bei sich verschlechternden Wetterbedingungen zu Fuß auf.

Zusätzlich ersuchte man die Pinzgauer Bergretter der Ortsstelle Enzingerboden um Assistenzhilfe. 17 Bergretter und zwei Alpinpolizisten konnten noch mit Hubschrauber, Seilbahn und zu Fuß unterschiedlich weit Richtung Einsatzgebiet aufbrechen.
Nachdem die Osttiroler Bergretter den Verunglückten erreichten, brachen die Pinzgauer Bergretter den Sucheinsatz nach dem Deutschen ab. Teilweise war es für sie noch möglich, mit der Seilbahn nächtens zu Tal zu fahren. Drei Bergretter der Ortsstelle Enzingerboden stiegen bei erschwerten Bedingungen – es herrschte Schneefall und heftiges Gewitter – von etwa 2400m Höhe mittels GPS-Unterstützung - vom Salzplattensee ins hintere Ödtal ab.

Die drei Bergretter trafen etwa um 1:30 Uhr im Ödtal ein und wurden von der Feuerwehr Uttendorf mit einem Geländefahrzeug zurück gebracht.

Unfallgeschehen Osttirol ORF Bericht hier...

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