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Bergrettung
 

News

01.10.2018 - 
Ehrung für 70-jährige Tätigkeit im Bergrettungsdienst

in der Ortsstelle Strobl

Die Bergrettungs-Ortsstelle Strobl wurde in den frühen Nachkriegsjahren im Oktober 1948 gegründet. Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg hatte sich schon ein Grüppchen beherzter Alpinisten zusammengefunden, die in Bergnot befindliche Personen in mühsamen Aktionen wohlbehalten ins Tal transportiert hatten. Einer dieser Männer und späteres Gründungsmitglied der Bergrettung Strobl, ist der zwischenzeitlich 96-jährige Matthias HOLZMANN. Der bis vor einigen Jahren noch immer „aktive“ Bergretter war bis vor kurzem noch in der heimischen Bergwelt anzutreffen, sei es im Sommer oder im Winter auf Skiern in Richtung Pitschen- oder Labenberg. Wenn es darum ging, unliebsame Tätigkeiten und Arbeiten im Rahmen des Bergrettungsdienstes (stundenlanges Absperren von Straßenzügen und Wegen, Reparatur und Restaurierung unserer Holzskulptur udglm) durchzuführen, wurden sein Engagement und seine Erfahrung von seinen Kameraden hochgeschätzt. Auch schaffte er es immer wieder, die „Jungen“ durch sein „nächtliches Durchhaltevermögen“ tief zu beeindrucken. Nur eine Hand voll „Auserlesenen“ kann von sich sagen, einmal den HOLZMANN Hias „dasess’n“ zu haben (= nach ihm zu Bett gegangen zu sein).

 

 

Vor etwa 2 Jahren beschloss Matthias HOLZMANN, insbesondere aufgrund seines sich verschlechternden Gesundheitszustandes sein Wohnhaus für immer zu verlassen und übersiedelte ins Seniorenwohnheim Strobl, wo er seither seinen geruhsamen Lebensabend verbringt.

 

 

Vom Österreichischen Bergrettungsdienst – Landesorganisation Salzburg wurde Matthias HOLZMANN offiziell Dank und Anerkennung für 70-jährige Tätigkeit im Bergrettungsdienst ausgesprochen. Die Ehrenurkunde wurde ihm im Kreise einer Abordnung seiner Kameraden der Ortsstelle Strobl in einem gebührenden Rahmen überreicht.


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