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Bratschenkopf: Zwei Kletterer wegen Schlechtwettereinbruch in Bergnot

Zwei Kletterer gerieten in der Südwand des Bratschenkopfes aufgrund des Wetters in akute Bergnot.

In diesem Bereich der Tour, in der 24. Seillänge wurden die beiden Kletterer vom Gewitter überrascht. (Foto: Martin 1)

Sie konnten mittels 40m Taubergung rasch ins Tal gebracht werden. (Foto: Martin 1)

Die Kletterroute "Freier als Paul Preuß". Erstbegehung durch Albert Precht (Foto: A. Precht)

Tourenbeschreibung Kletterführer Hochkönig

Am Mittwoch, 30. Juni, wurden zwei bestens ausgerüstete und erfahrene Salzburger Kletterer (28 und 36 Jahre alt) bei ihrer Klettertour(„Freier als Paul Preuß") in der Südwand des Gr. Bratschenkopfes (2.857m, Hochköniggebiet) von einem Gewitter mit Hagel überrascht.

Notruf mittels Handy
Wegen der schlechten Witterung und einer Vereisung der Felsen war ein Weiterkommen unmöglich. Die beiden Salzburger gaben daher mittels Handy einen Notruf ab – eine völlig richtige Entscheidung angesichts der prekären Situation.

Bergung durch Hubschrauber möglich
Die Crew des Rettungshubschraubers Martin 1 aus St. Johann i. P. wurde zum Einsatz alarmiert. Trotz schlechter Witterung mit Gewitterboen und Regen konnten die beiden Bergsteiger nach einem kurzen Erkundungsflug von der Hubschrauber-Besatzung (Berg- und Flugretter LL St. Hannes Laner, Captain Alex Rassi, Notarzt Wolfgang Kratzer) auf etwa 2550m Höhe in den Felsen gesichtet werden.

Unverletzt rasch geborgen
Die beiden Alpinisten wurden mittels 40m Fixtau vom Flugretter ins Tal (Arthurhaus) gebracht und konnten nach einer kurzen Untersuchung durch den Notarzt erfreulicherweise rasch und unverletzt den Heimweg antreten.

 

431 Geborgene Personen
(2021 aktuell)
489 Einsätze
(2021 aktuell)
1472 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2021 aktuell)