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Bischofshofen: Vermisste verbrachte Nacht im Freien

Eine 53-jährige Bischofshofenerin war seit Donnerstagabend vermisst. Die Bergrettung wurde am Freitagmorgen zu der Suchaktion am Haidberg alarmiert.

Abtransport mit UT zum Rettungshubschrauber

Rasche Versorgung Martin 1 Team

Polizeihubschrauber im Einsatz

Polizeischüler bildeten Suchketten und fanden Vermisste

Einsatzleitung Bischofshofen nach Suchaktion mit Suchhund Diego aus Gastein

Polizei und private Suchmannschaften hatten die Vermissten bereits seit Donnerstagabend, 18 Uhr, gesucht. Nachdem die Suche in der Nacht erfolglos abgebrochen wurde, starteten die Suchmannschaften am nächsten Morgen um 7:00 Uhr erneut zur großflächigen Suche.

Da aufgrund ihrer Epilepsie Erkrankung davon ausgegangen werden musste, dass sich die Frau in einer hilflosen Lage befand, wurde ein Großaufgebot an Suchmannschaft - im sehr unwegsamen Gelände am Haidberg - alarmiert.

Neben der Bergrettung Bischofshofen, samt sechs Hundeführern und Polizeibeamten der Alpinen Einsatzgruppe Pongau waren auch zwei Klassen des Polizei Bildungszentrum Großgmain, zwei Beamte der Diensthunde Inspektion sowie der Polizeihubschrauber angefordert.

Um 10:50 Uhr konnte die 53-jährige Frau dann von den Suchmannschaften im äußerst unwegsamen und steilen Gelände am Boden liegend aufgefunden werden.

Sie war bei Bewusstsein, aber völlig entkräftet, und wurde nach der Bergung durch Bergretter und Polizeischüler vom Notarzthubschrauber „Martin1“ ins Krankenhaus Schwarzach geflogen.

 

Bericht: Thomas Wallner, AEG Polizei und Maria Riedler

Foto: Bergrettung Bischofshofen/M. Riedler

 

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