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Bergrettungs-„Zivi“

Die Bergrettung Salzburg war in der glücklichen Situation, dass wir in den vergangenen Monaten einen Zivildiener zur Unterstützung unser vielfältigen Aufgaben zugeteilt bekommen haben: Christan Werth. Er ist leider nur noch bis Jänner bei uns. Wir haben ihn zu seinen Erfahrungen bei uns befragt.

 

Wie kamst du zu uns?

Nach einem einmonatigen Intermezzo bei einer anderen Zivildienststelle war ich nicht sonderlich begeistert. Die Arbeit im Seniorenwohnheim war wohl wirklich nichts für mich“, erzählt Christian.

„So bewarb ich mich bei der Bergrettung Salzburg, um hier meinen Präsenzdienst zu leisten. Noch am selben Tag vereinbarten wir ein Vorstellungsgespräch und am Beginn der darauffolgenden Woche durfte ich die restlichen acht Monate bei der Bergrettung meinen Zivildienst ausüben".

Ein Vorstellungsgespräch für Zivi’s – gibt es sowas?
Dazu Christian:


„Eine höchst professionelle Vorgehensweise, die ich von einem Verein, bei dem nur zwei von 1500 Mitgliedern für Geld arbeiten, nicht erwartet hätte. Schon alleine beim Bewerbungsgespräch wurde mir vermittelt, dass die Bergrettung eine richtige Firma ist, die ihre ehrenamtliche Arbeit aus tiefster Überzeugung verrichtet“.

Seine wesentlichen Erfahrungen bei uns…

Jede Woche am Donnerstag blieben wir bis 20:30 Uhr oder noch länger in der Geschäftsstelle und besprachen die neuesten Vorfälle, Schulungen, Aktionen und Einsätze. Ich wurde vom 1. Tag an in die Arbeit voll eingeschlossen und durfte viel Verantwortung übernehmen, auch weil mir immer vermittelt wurde, dass ich gebraucht werde. Zudem war die Arbeit immer sehr abwechslungsreich, ob unterwegs, im Büro oder im Lager“.

Die Menschen dahinter?

"Was mir besonders gefallen hat ist, dass ich wirklich viele neue Leute kennengelernt habe, die allesamt sehr nett und hilfsbereit waren. Anfangs wurde mir immer wieder gesagt, dass ich auch so manch schwierige Charaktere kennenlernen werde, doch diese Erfahrung konnte ich eigentlich nicht machen. Im Gegenteil, die Bergretter und Bergretterinnen waren dem „Zivi“ immer offen gesinnt“.

Sein Resümee?

„Meine Zeit als Zivildiener bei der Bergrettung kann ich durchwegs als positiv bezeichnen. Umso wichtiger ist es mir, angehenden Zivildienern mitzuteilen, welch tolle und abwechslungsreiche Arbeit man hier als „Zivi“ verrichten kann, die es wohl bei keiner anderen Organisation gibt. Ich persönlich kann die Stelle nur wärmstens empfehlen. Ich habe viele Erfahrungen im organisatorischen wie auch im menschlichen Bereich sammeln können, und blicke bei der Salzburger Bergrettung auf eine tolle Zeit zurück“.

Leider verlässt uns Christian Werth, wir wünschen ihm alles alles Gute für seine Zukunft und danken ihm bereits jetzt für seine wichtige Unterstützung.

GANZ dringend bräuchten wir natürlich nach Christian wieder einen so engagierten „Zivi“.
Falls Ihr jemanden kennt, der uns unterstützend unter die Arme greifen will - am besten ein sportlicher Tausendsassa, weil bei uns ist nicht nur die Unterstützung bei Einsätzen oder Transporten gefragt, sondern auch VIEL Unterstützung der allgemeinen Organisation. Hierfür suchen wir immer auch geschickte Hilfen für Büroarbeit!- ...
Also falls Ihr (am besten) einen Absolventen einer HAK oder Hasch oder so kennt – bitte direkt Kontakt mit unserer Geschäftsstelle aufnehmen!
MR

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1428 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2020 aktuell)