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Bergkameraden schufen mit Gipfelkreuz auf der „Golzhöhe“ ein bleibendes Andenken an Michael Jeßner

Ein sichtbares Zeichen der Zuneigung und des Respektes für den im März 2006 bei Holzarbeiten tragisch verunglückten Bergrettungskameraden Michael Jeßner wurde auf der „Golzhöhe“ gesetzt. Angehörige, Freunde und Kameraden errichteten ihm zu Ehren ein Gipfelkreuz. Seit Juli dieses Jahres grüßt das Gipfelkreuz von dem Berg, der Mikes Heimathaus in Lessach am nächsten und zwischen seinen Lieblingsbergen, dem Preber und dem Gumma liegt.

Auf dem Gipfel der "Golzhöhe" fand sich eine stattliche Festgemeinschaft ein.

Innehalten beim Gipfelkreuz

In lieber Erinnerung an einen treuen Bergkameraden...

Ein unvergessener Bergkamerad, der die Lungauer Berge so gut wie kaum jemand kannte: Michael Jeßner, hier auf der "Klöcknerin".

Um dieses Anliegen zu verwirklichen, wurden bereits beim Preberlauf 2007 Spenden gesammelt. Die Schitourengemeinschaft zeigte sich großzügig, wodurch ein stattliches Lärchenkreuz gefertigt werden konnte. Diese Handwerksarbeiten führte Freund, Schitouren-Ass und Tischlermeister Johann Wieland aus. Das Gipfelkreuz danach in seinen Einzelteilen auf 2.580 Meter Seehöhe zu transportieren, dort zusammen zu setzen und aufzustellen, dafür investierte eine stattliche Gruppe an freiwilligen Helfern gerne ihre Muskelkraft. Ebenso für die Betonierung des Fundamentes, wofür das nötige Wasser ebenfalls gipfelwärts getragen wurde.

Am 6. Oktober 2007 erklomm schließlich eine Festgemeinschaft von rund 150 Personen die „Golzhöhe“, um in lieber Erinnerung an Mike eine Gedenkmesse zu feiern. Festlich umrahmt von einer Blechbläsergruppe wurde das Gipfelkreuz dabei von Dechant Dr. Markus Danner eingeweiht. Die imposante Aussicht auf die umliegenden Gipfel sowie zum Beispiel auf den Prebersee blieb der Festgemeinschaft an diesem Tag zwar vorenthalten – dass sich der Nebel nicht vollständig lichten wollte, wurde aber vielmehr zum Anlass genommen, bereits den nächsten Aufstieg auf die „Golzhöhe“ zu planen!

Tief bewegt von der Ehrerweisung bedankte sich die Familie Jeßner auf das Herzlichste für die Bemühungen um dieses aufrichtige Gedenken an ihren Mike.

 

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