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Bad Gastein: Immer wieder Bergungen aus Höhkargebiet

Zum wiederholten Mal in diesem Jahr wurden die Einsatzkräfte aus Bad Gastein am Montag, 28. Februar, zu einem "Bergeeinsatz" ins Höhkar alarmiert.

Um 14 Uhr ging am 28. Februar bei der Bergrettung ein Notruf von schwedischen Staatsangehörigen ein: Eine Rettungsaktion per Polizeihubschrauber musste aufgrund des starken Windes nach mehreren Versuchen abgebrochen werden. Bergretter aus Bad Gastein holten die drei Schweden aus dem extrem unwegsamen Gelände. Die Schweden wurden unverletzt um 19 Uhr ins Tal gebracht.

Insgesamt 15 Personen
"Im heurigen Winter sind es nun 15 Personen die wir aus diesem Gelände geborgen haben", so der Bad Gasteiner Ortsstellenleiter Roland Pfund. "Gestern war es teilweise schon schwierig genügend Leute für diesen neuerlichen Einsatz zu bekommen", schildert er. "Nachdem wir uns zu dritt ins etwa 55 Grad steile Höhkar aufgemacht hatten, kam von der Einsatzleitung die Anfrage, ob wir noch weitere vier Personen weiter oben bergen könnten. Wir hatten allerdings nur Material für die drei Schweden dabei".

Wieder schwedische Wintersportler in Bergnot
Denn um 15:48 Uhr langte wieder ein Anruf bei der Polizeiinspektion Bad Gastein ein: Ein schwedischer Wintersportler gab an, dass er mit drei Freunden von Sportgastein die Nordabfahrt machen wollte. Dabei folgten sie Skispuren in das Höhkar. Die Polizei empfahl in Folge den Skifahrern, die noch nicht so weit im unwegsamsten Gelände waren, zurück zur Patschgenalm (1840m) zu gehen, was diesen auch gelang. Von dort wurden sie mittels Polizeihubschrauber unverletzt geborgen.

Foto: Roland Pfund und Konrad Rauscher/Bergrettung Bad Gastein

366 Geborgene Personen
(2021 aktuell)
422 Einsätze
(2021 aktuell)
1458 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2021 aktuell)