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Bad Gastein: Bergsteiger mit Hund von Hoher Geisel gerettet

Ein 60-jähriger Kärntner stürzte am Donnerstagnachmittag beim Abstieg vom Gipfel sieben Meter in eine Rinne ab. Er erlitt eine stark blutende Wunde am Kopf. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn und seinen Schäferhund ins Tal.

"Der Kärntner trat beim Abstieg in Richtung Hagener Hütte auf eine Steinplatte. Die Platte hat sich gelöst und ist mit dem Bergsteiger weggerutscht. Er hatte keine Chance mehr, den Absturz zu verhindern", schilderte der Leiter der Bergrettung-Ortsstelle Bad Gastein, Roland Pfund.

Der Alpinist hatte mit seinem Handy die Bergrettung alarmiert. Er war von Mallnitz aus auf die Hohe Geisel gestiegen, sehr gut ausgerüstet und kannte sich in dem Gebiet auch gut aus. Er hatte auch noch Glück im Unglück: Wäre er bei dem Absturz noch ein paar Meter weiter gefallen, wäre er über eine Felswand etwa 20 Meter in die Tiefe gestürzt.

Drei Bad Gasteiner Bergretter und der Rettungshubschrauber Alpin Heli 6 rückten aus, um den Verletzten zu bergen. Nachdem er ins Tal nach Sportgastein und nach ärztlicher Versorgung weiter ins Krankenhaus Schwarzach geflogen worden war, kam sein Schäferhund an die Reihe. Auch er wurde von dem Hubschrauber ins Tal gebracht - in Begleitung eines Bergretters und eines Flugretters, die sich mit dem Hund am Tau sicherten. Bergretter Roland Pfund nahm das unverletzte Tier vorübergehend bei sich zu Hause auf.

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