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Ausbildungseinheit 09: Einsatzgebiet Gaisberg!

Samstag, 8 Uhr: Alarm in der Ortsstelle Salzburg. Ein Mann ist verletzt. Er liegt am Abhang des Gaisberges. Genaue Lage unbekannt. Es regnet und ist ungemütlich kalt. Die neunte Übung der Ortsstelle im Jahr 2011 kann beginnen.

30 Minuten später treffen sich die in drei Gruppen eingeteilten 25 BergretterInnen der Ortsstelle Salzburg am jeweiligen Treffpunkt am Fuß des Gaisberges. Auf drei verschiedenen Wegen soll der Verletzte gesucht werden. Ein Suchtrupp startet in Aigen, einer in Parsch und der dritte Trupp steigt über den Wanderweg Nockstein Klamm zum Rundwanderweg auf.

Es regnet, stürmt, hat Minusgrade – Eile ist geboten. Über Funk erhält der Einsatzleiter laufend Informationen über die Standorte der drei Trupps. Dann die Nachricht: Der Aufenthaltsort des Verletzten ist bekannt. Er befindet sich auf 1100 Meter Seehöhe auf einem Steig über dem Rundwanderweg. Oberschenkelbruch, aber ansprechbar. Besonders die Kälte macht ihm zu schaffen. Die GPS Daten werden an die drei Trupps übermittelt. Kurz danach ist der Trupp „Parsch“ beim Verletzten eingetroffen.

Mittlerweile beginnt es zu schneien. Rasch ist der Verletzte versorgt, auf die Trage gelegt und über Wurzeln und glitschige Steine zum Rundwanderweg hinuntergetragen. Dort steht der Bergrettungswagen der Ortsstelle zur Übernahme des männlichen Opfers bereit.

11:30: Einsatz beendet!

Ziel der Übung war das Kennenlernen des Einsatzgebietes, der Umgang mit GPS Daten und optimale Kommunikation zwischen den einzelnen Gruppen und Einsatzleitung.

Text: claudia hutticher
Bilder: salzburgsberge.at

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