Zum Hauptinhalt springen

Äußerst einsatzintensives Wochenende für unsere Bergrettung!

Das vergangene Wochenende war wieder ein sehr einsatzreiches Wochenende für die Salzburger Bergretter. Im ganzen Bundesland gab es 15 Einsätze für Erschöpfte, Verunglückte und Verletzte.

Symbolbilder

Am Samstag waren die Hüttschlager, Grossarler, Salzburger, Dorfgasteiner, Grödiger und St. Johanner Bergretter zu verschiedensten Bergeeinsätzen gerufen bzw. halfen verirrten Bergsteigern.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag waren die Bergretter aus Saalfelden zu einer Suche nach einer verirrten 60-jähige Frau im unwegsamen Gelände oberhalb des Stoissengraben im Einsatz. Die Frau wurde von der Hubschrauberbesatzung oberhalb eines Felskopfes kurz nach Mitternacht entdeckt und von den Saalfeldener Bergrettern bis um 3 Uhr morgens schließlich geborgen und sicher ins Tal gebracht.

Auch der Sonntag war ein sehr einsatzintensiver Tag: Die Hüttschlager Bergretter, die Bergretter aus St. Wolfgang und Strobl rückten jeweils zu unterschiedlichen Bergeeinsätzen für Verletzte aus. In Hüttschlag wurde ein erschöpfter Klettersteiggeher mittels Kaperbergung geborgen.
In Strobl verunglückte ein 47-jähriger Deutscher im Klettergarten Kleefeld vor den Augen seiner Söhne. Er stürzte aus einer Höhe von fünf Metern und nochmals acht Meter über eine steile Böschung. Der Deutsche wurde vor Ort durch Bergretter und Alpinpolizisten erstversorgt und geborgen und von der Rettung in das Landeskrankenhaus Bad Ischl eingeliefert. Einen Kletterunfall in Lofer übernahm der Notarzthubschrauber Martin 1 - hier wurde eine Frau durch einen Steinschlag verletzt.
Die Werfener, die St. Johanner, die Wagrainer, die Filzmooser und die Tamsweger Bergretter wurden am Sonntagnachmittag noch zu weiteren, diversen Einsätzen für verletzte Bergsteiger alarmiert.

353 Geborgene Personen
(2020 aktuell)
438 Einsätze
(2020 aktuell)
1431 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2020 aktuell)