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Abtenau: Bergung von Variantenskifahrern

Abtenauer Bergretter bargen zweimal Variantenfahrer im Skigebiet von Russbach.

Bergretter aus Abtenau rückten am Samstag zweimal aus. (Foto: Markus Torggler/Bergrettung Abtenau)

Die Bergrettung Abtenau rückt am Samstag, 14. Februar zweimal in den Nefgraben in Rußbach aus. Schon am Nachmittag mussten die Bergretter fünf jugendliche Variantenfahrer aus diesem Graben holen, weil diese sich verfahren hatten und nicht mehr vor und zurück kamen. Um 17.20 Uhr wurden sie erneut um Hilfe gerufen. Diesmal waren es vier Variantenfahrer, die den Spuren der Kinder nachgefahren waren. Die Skifahrer blieben alle unverletzt und wurden von 14 Abtenauer Bergrettern wieder in sicheres Gelände gebracht.

"Der Einsatz war teilweise ziemlich gefährlich, nicht nur von der Lawinensituation," hieß es seitens der Bergrettung Abtenau. "Wir mussten die Skifahrer teilweise am Seil sichern und im Nefgraben besteht immer wieder die Gefahr, dass man ins Wasser durchbricht".

Appell an Skifahrer - unbekannte Variantenabfahrten meiden!
Der Pulverschnee verleitet immer mehr Skifahrer, gegen alle Warnungen, in Gelände abseits der Piste einzufahren. Ortsunkundig sind sie dann nicht mehr in der Lage, sich selbst aus der misslichen Situation zu befreien. Vor allen Dingen warnt die Bergrettung davor, Spuren zu folgen, die in ein Gelände führen, das den Skifahrern nicht bekannt ist.
Spuren bedeuten nicht, dass es sich um eine Einfahrt ins Variantenvergnügen handelt. So wie es nun in Rußbach wieder ersichtlich ist, wird Spuren von Skifahrern gefolgt, die schon kurz vorher in Schwierigkeiten geraten sind.

Empfehlung: Zur Zeit ist aufgrund der großen Neuschneemengen das Fahren abseits der Pisten überhaupt zu vermeiden.


Andrea Hinterseer

 

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