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Zehn Einsätze in drei Tagen im Land Salzburg

Die Einsatzzahlen steigen weiter rasant. In den letzten drei Tagen kam es zu zehn Einsätzen für die freiwilligen Helfer.

St. Gilgen, St. Wolfgang, Salzburg, Rauris, Golling, Dienten: KeinTag ohne Notruf. So kam es am Mittwoch zu vier Einsätzen. Sucheinsätze, Bikeunfälle, Wanderunfälle wie etwa in St. Wolfgang fordern die Retter in Coronazeiten.

Bergrettung St. Wolfgang: Ortsstellenleiter Sigi Gadocha berichtet von zwei dieser Einsätze, die auch immer wieder im Bereich des Schafberges ausgelöst werden:
Am Montag, dem 22.Juni rutschte eine Wanderin am Schafberg am Wanderweg Nr.17 im Bereich oberhalb des Mönichsees ab. In diesem Bereich ist der Steig durch eine Grundlawine im Winter stark in Mitleidenschaft gezogen. Die deutsche Urlauberin erlitt einen Schock. Ein selbständiger Abstieg mit ihrem Gatten war nicht mehr möglich. Daraufhin wurde ein Notruf abgesetzt. Mit Hilfe eines zufällig vorbei kommenden Einheimischen wurde der Abstieg Richtung Vormaueralm dennoch in Angriff genommen. Die Bergrettung St.Wolfgang übernahm und brachte die Dame dann ins Tal. Die Sanierung des Steiges wurde in die Wege geleitet.

Am Dienstag, 23.Juni abends unternahm eine rumänische Urlauberfamilie eine Radtour von St.Wolfgang nach St.Gilgen über den Falkenstein. Beim Anstieg nahm der 14 jährige Sohn eine falsche Abzweigung auf einen Forstweg und verlor die Orientierung. Er konnte noch einen GPS Punkt an seinen Vater senden, dann riss der Kontakt ab. Daraufhin wurde ein Notruf abgesetzt da es bereits dunkel wurde. Die alarmierte Bergrettung St.Wolfgang konnte an den angegebenen Koordinaten nur das Fahrrad in steilem Waldgelände oberhalb einer Felswand finden. Die Suche konnte beendet werden, nachdem sich der junge Rumäne unverletzt von Fürberg aus gemeldet hatte.

272 Geborgene Personen
(2020 aktuell)
360 Einsätze
(2020 aktuell)
1420 aktive Einsatzkräfte
im Land Salzburg (2020 aktuell)