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Bergrettung
 

News

09.10.2018 - 
400 Einsatzkräfte bei Waldbrandübung in Henndorf

Eine groß angelegte Waldbrandübung mit knapp 400 Einsatzkräften wurde am Freitagnachmittag in Henndorf (Flachgau) absolviert. Es waren die Bergrettung, Feuerwehren aus dem Bezirk Flachgau, Bundesheer, Polizei, Forstbehörde und Rotes Kreuz beteiligt.

Gegen 13 Uhr startete die Großübung in Henndorf mit knapp 400 Beteiligten, darunter Bergretter der Ortsstellen Salzburg und Grödig. Angenommen wurde ein Waldbrand in steilem Gelände im Bereich der Großen Plaike im Henndorfer Wald. Die Gesamtkoordination der Übung mit drei Hubschraubern und über 50 Einsatzfahrzeugen lag bei der Flachgauer Bezirksfeuerwehr. Ein Schwerpunkt der Übung war die organisationsübergreifende Zusammenarbeit und Kommunikation.

 

Übungsszenario Bergrettung: Personenabsturz
Im Übungsszenario meldete ein Spaziergänger einen Waldbrand im Bereich der Großen Plaike in Henndorf. Ein Hubschrauber-Team erkundete daraufhin die Lage. Während sich die Flughelfer auf einen Löscheinsatz aus der Luft vorbereiteten wurden die Bergrettung und Rotes Kreuz  parallel dazu bei einem Personenabsturz gefordert.

 

Eine Person war im Zuge der Löscharbeiten abgestürzt und hatte das Bewusstsein verloren. Bei einem Suchflug konnte der Verunfallte auch aufgrund falscher Koordinatenangabe und dichtem Wald nicht geortet werden. Erst zu Fuß fanden die Bergretter den Bewusstlosen etwa 60 Meter unterhalb eines Weges in 60 Grad steilem Gelände auf etwa 1.000 Meter Seehöhe. Der Verunfallte wurde erstversorgt und mittels Seilwinde und Universaltrage geborgen und anschließend mittels Taubergung abtransportiert.

 

Organisationsübergreifender Einsatz Digitalfunk

"Eine Herausforderung war die Kommunikation mit den unterschiedlichen Organisationen mittels Digitalfunk. Viel technischer Aufwand, der von unseren Salzburger und Grödiger Kameraden motiviert und sehr gut gemeistert wurde", freut sich Einsatzleiter und Ortsstellenleiter Stellvertreter Salzburg Wolfgang Maschits über die erfolgreichen Übungsablauf.

 

Nach knapp sieben Stunden war die Großübung in Henndorf für die Bergrettung beendet.

 

Bericht: CH

Bilder: W. Maschits (1-4), Feuerwehr (5)

 

 

 


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